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«Es ist immer ein Geben und Nehmen, eine Bereicherung für beide Seiten», sagt Brigitte Merkofer (links), die im Auftrag des Besuchsdienstes Regio-Laufenburg ältere Menschen wie Astrid Schnetzler (rechts) in Kaisten besucht. Foto: Thomas Merkofer

Kleine Aufmerksamkeiten, die Freude bereiten – Besuchsdienst Regio Laufenburg

(eing.) «Anderen eine Freude zu bereiten, ist auch für mich selbst die schönste Freude. Dafür braucht es nicht viel: Etwas Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken, bringt älteren Menschen Ablenkung und neuen Lebensmut», sagt Brigitte Merkofer, die seit drei Jahren für den Besuchsdienst Regio-Laufenburg tätig ist.

Brigitte Merkofer ist eine der mehr als 770 Freiwilligen, die im Auftrag von reformierten Kirchgemeinden im Aargau Menschen besuchen, oft zu runden Geburtstagen, aber auch Neuzuzüger oder Verwitwete. So wurden im vergangenen Jahr kantonsweit mehr als 11 000 Menschen besucht und 17 000 Besuchsstunden geleistet. Für die Menschen da zu sein, ist das Hauptanliegen der diakonischen Arbeit von Kirchgemeinden. Karin Grösser, Co-Leiterin der Fachstelle Diakonie der Reformierten Landeskirche Aargau, sagt: «Der Staat kann viele Aufgaben nicht übernehmen. Die Kirchen schliessen vorhandene Lücken, setzen sich für die Gesellschaft ein und bieten Unterstützung.» Nicht nur durch Besuchsdienste, sondern auch durch Budget- und Schuldenberatung, Wegbegleitung in schwierigen Lebenssituationen, Mittagstisch-Angebote, Integration von Flüchtlingen, Begleitung am Lebensende oder Angebote für Familien. Diese Arbeit ist nur dank tatkräftigem Einsatz der Freiwilligen möglich. Diakonie ist helfendes Handeln für andere, mit anderen und durch andere. Brigitte Merkofer erzählt: «Für eine der Seniorinnen, die ich besuche, ist es immer eine Freude, gemeinsam am Tisch Rummikub zu spielen. Das ist für uns beide spannend, macht Spass und fördert für einen gesunden Geist.»
Der Besuchsdienst der Region Laufenburg wird von Silvia Blaser (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) organisiert. Sie ist dankbar für das grosse Engagement der Freiwilligen und freut sich auch über Neuanmeldungen.

Bild: «Es ist immer ein Geben und Nehmen, eine Bereicherung für beide Seiten», sagt Brigitte Merkofer (links), die im Auftrag des Besuchsdienstes Regio-Laufenburg ältere Menschen wie Astrid Schnetzler (rechts) in Kaisten besucht. Foto: Thomas Merkofer