(jw) Vor der eigentlichen Fricktalkonferenz fand in der Aula Storebode des Schulhauses Steinli in Möhlin die 25. ordentliche Abgeordnetenversammlung des Planungsverbandes Fricktal Regio statt. Diese wurde erstmals von der neuen Präsidentin Françoise Moser, Gemeindepräsidentin in Kaiseraugst, geleitet. Insgesamt nahmen 29 von total 32 Gemeinden teil.
Die statuarischen Geschäfte (Jahresberichte und Rechnung 2023) boten keinerlei Diskussionsstoff und wurden in Kürze genehmigt. Insgesamt durfte Präsidentin Moser feststellen, dass der Vorstand letztes Jahr unter der interimistischen Führung von Franco Mazzi stark gefordert war. Viele Workshops zu diversen Themen wurden durchgeführt. «Es wurde intensiv zusammengearbeitet», so Moser und weiter: «Wir befinden uns im Fricktal auf einem guten Weg und wollen die Stossrichtung, in einem dynamischen Umfeld, beibehalten.»
Defizit droht
Unter Verschiedenes gab die Präsidentin einen Ausblick auf die Finanzen, der nicht unbedingt rosig ist. So dürfte gemäss Finanzplan ab 2026 ein jährliches Defizit von 45 000 bis 50 000 Franken resultieren. Dies Zahlen seien noch sehr vage und von den konkreten Projekten abhängig, so Moser. Beim Kanton sei entsprechend eine Beitragserhöhung beantragt worden. Doch wenn das Eigenkapital bei rund 100 000 Franken belassen werden solle, müsse wohl ab 2026 – dies im Sinne einer ersten Info – mit einer Beitragserhöhung gerechnet werden.
Weiter durfte Françoise Moser auf das Wirtschaftsforum zum Thema Künstliche Intelligenz am 5. September, die nächste Abgeordnetenversammlung vom 6. November in Böztal sowie das nächste Gemeindeseminar vom 23. und 23 Januar 2025 aufmerksam machen.
An der Abgeordnetenversammlung vom 6. November wird übrigens nach dem Rücktritt von Rebecca Melton als Laufenburger Stadträtin eine Ersatzwahl in den Vorstand des Planungsverbandes vorzunehmen sein.