(mh) Bei schönstem Wetter trafen sich 16 Rotarier und ihre Familien morgens um 9 Uhr in der Husky Lodge im Muotathal. Unterhaltsarbeiten an Wanderwegen war angesagt und Stefan Gwerder, der lokale Verantwortliche für die Schwyzer Wanderwege, erklärte zuerst die verschiedenen Möglichkeiten zum Bau von Wanderwegen im Gebirge. Dazu führte er die Rotarier durch einen speziellen Parcours.
Am Arbeitsort am Bödeli in Muotathal selber bekamen die Arbeitswilligen den Auftrag zur Sanierung des Einstieges in einen Wanderweg. Der Weg war eng und sehr steil und Baumaterial musste auch noch auf die Baustelle getragen werden. Die einzelnen Gruppen verteilten sich auf einer Strecke von ca. 400 Metern. Bald schon hörte man die Pickel in den Stein schlagen, die Schaufeln kratzen. Pfähle mussten eingeschlagen und mit Kies hinterleget werden. Grosse Steine wurden neu verlegt. Dank und trotz der brütend heissen Sonne, die direkt auf die Arbeitenden herunterbrannte, hatten alle bald grosses Verlangen nach Wasser. Ab und zu mussten auch die Stärksten eine kleine Pause einlegen. Das kurze Mittagessen nahmen sie im Schatten einer grossen Hausfront auf Festbankgarnituren sitzend ein. Am Nachmittag ging die Arbeit weiter, obwohl bei einigen der Rücken schon schmerzte und die Kraft nicht mehr dieselbe wie am Morgen war. Aber, und darauf kommt es letztlich an, alle hatten nach wie vor ihren Spass an der Arbeit und am gegenseitigen Kennenlernen in dieser Konstellation.
Um 16 Uhr wurden die Zimmer in der Husky Lodge bezogen und man traf sich auf ein kühles Weizen auf der Sonnenterasse, wo man sich schnell in das eine oder andere Gespräch vertiefte. Nach einem wohlverdienten Abendbrot erzählte Wetterschmöker Roman Urech über die Zukunft des Wetters und sonst noch viele lustige Geschichten aus dem «Schwyzerland». Müde und zufrieden gingen dann alle in ihre Häuschen schlafen.
Am Samstag gab es sehr früh Frühstück, denn um 8.30 Uhr war Arbeitsstart an der gleichen Baustelle wie tags zuvor. Heute mussten viel Feinarbeit und Anpassungen gemacht werden. Die letzten Tritte wurden ausgeebnet und dann konnten alle «ihren» Wanderweg begehen. Auch gut ausgebaut ist der Weg schon sehr steil.
Die meisten gingen erst nach einem Mittagessen auf den Heimweg.