(bazg) Eine Patrouille des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat bei einer Zollkontrolle im Raum Basel in einem Fahrzeug ein eingebautes Versteck gefunden. Darin befanden sich 14 Kilogramm Kokain.
Mitarbeitende des BAZG haben am vergangenen Samstag auf der Autobahnraststätte Pratteln (Fahrtrichtung Zürich/Bern) einen Personenwagen mit deutschem Kennzeichen kontrolliert. Am Steuer sass ein 39-jähriger kroatischer Staatsangehöriger.
Im Anschluss an die Befragung entschieden die Einsatzkräfte, das Fahrzeug einer vertieften Kontrolle zu unterziehen. Zu diesem Zweck wurde das Auto nach Arlesheim überführt. Dort entdeckten hinzugezogene Fahrzeugspezialisten im Bereich der hinteren Stossstange insgesamt 14 Pakete mit je einem Kilogramm Kokain.
Das BAZG stellte das Betäubungsmittel zuhanden der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft sicher und übergab den Fahrer der Polizei Basel-Landschaft. Diese hat weitere Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat zudem gegen den Fahrer ein Verfahren eröffnet. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sorgt für umfassende Sicherheit an der Grenze. Es übernimmt Schutz- und Kontrollfunktionen, erhebt Zölle und Abgaben und trägt rund einen Drittel der gesamten Bundeseinnahmen bei. Mit der Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität und irregulärer Migration leistet das BAZG auch einen Beitrag zur Sicherheit der Schweiz. Weiter übernimmt es Aufgaben in rund 100 nichtzollrechtlichen Bereichen wie Heilmittel, Artenschutz oder Markenschutz. Es gehört zum Auftrag des BAZG, Waren, Personen und Transportmittel lage- und risikoabhängig zu kontrollieren.
Schwerpunkte der Weiterentwicklung des BAZG sind das Digitalisierungs- und Transformationsprogramm DaziT und die Totalrevision des Zollgesetzes. Ziel sind effizientere Grenzprozesse durch die konsequente Vereinheitlichung, Vereinfachung und Digitalisierung von Abläufen.