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Aargau: Telefonbetrüger bleiben aktiv – und leider erfolgreich

(pol) Telefonbetrüger, die sich als falsche Polizisten ausgeben, treiben weiterhin erfolgreich ihr Unwesen, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt.

Allein in diesem Monat erbeuteten die Kriminellen im Aargau über eine halbe Million Franken. Die Kantonspolizei warnt abermals vor dieser Masche: Kriminelle seien ihr auf den Fersen, tischte der vermeintliche Polizist Fuchs der Seniorin am Telefon auf. Ins Gespräch schaltete sich dann noch ein angeblicher Mitarbeiter der Kantonalbank ein. Weil ihr Geld in Gefahr sei, müsse sie dieses sofort abheben und der Polizei übergeben. Der telefonische Psychoterror brachte die betagte Frau schliesslich dazu, weit über 200 000 Franken an der Haustüre einer wildfremden Person zu übergeben.
Diese tragische Geschichte spielte sich dieser Tage irgendwo im Aargau ab. Leider ist sie kein Einzelfall, kommt doch bei diesem Kriminalitätsphänomen allein im laufenden Monat im Aargau ein Gesamtbetrag von rund 650 000 Franken zusammen. Dazu zählt die Polizei in der gleichen Zeit rund hundert Meldungen über solche Anrufe – und es werden täglich mehr.
Sei es die Masche mit den Einbrechern im Quartier, der Tochter, welche einen Unfall hatte oder jener mit verdächtigen Bezügen auf dem Bankkonto – die vom Ausland operierenden Betrüger-Netzwerke bleiben aktiv und haben offensichtlich Erfolg.
Die Kantonspolizei Aargau warnt einmal mehr vor diesen Betrügern. Sie mahnt, sich nicht auf solche Anrufe einzulassen und niemals Geld an fremde Personen zu übergeben.