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40. Mitgliederversammlung der FDP Zeiningen. Foto: zVg

FDP Zeiningen: Intensive Diskussionen und eine Verabschiedung

(fdp) Am vergangenen Mittwoch fand im Gasthaus zur Taube die 40. Mitgliederversammlung der FDP Zeiningen statt.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand die geplante Flüchtlingsunterkunft im Mitteldorf. FDP-Gemeindepräsidentin Gisela Taufer informierte ausführlich über die Pläne und stellte sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.
Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung war die politische Arbeit der FDP-Grossräte. Beat Käser, ab 2020 im Grossen Rat und seit 2016 Gemeindeammann von Stein, erläuterte seine Ziele als Interimspräsident der FDP Bezirkspartei Rheinfelden. Er betonte die Wichtigkeit, die beiden FDP-Sitze im Grossen Rat zu halten, um den Bezirk Rheinfelden weiterhin mit einer starken liberalen Stimme in der Kantonshauptstadt zu vertreten.

Ein besonderer Moment war die Verabschiedung des langjährigen Grossrates Bernhard Scholl aus Möhlin. Mit einem Unterbruch vertrat er seit 2004 die Anliegen des Bezirks in Aarau und war 2018 sogar Grossratspräsident. Da Scholl bei den Gesamterneuerungswahlen im Oktober nicht mehr antritt, wurde seine langjährige engagierte Arbeit gebührend gewürdigt.
Sabina Freiermuth, seit 2010 Grossrätin und ab 2021 Präsidentin der kantonalen FDP, gab einen Ausblick auf die kommenden Gesamterneuerungswahlen des Grossen Rates im Oktober. Freiermuth, die von Zofingen aus politisiert, aber familiär eng mit Zeiningen verbunden ist, betonte neben dem Ziel, den Kanton weiterhin auf bürgerlich-liberalem Erfolgskurs zu halten, auch die Bedeutung der Wiederwahl von FDP-Regierungsrat Stephan Attiger, der seit 2013 in der Kantonsexekutive tätig ist.

Zum Abschluss stellten Etienne Frey, Präsident der Jungfreisinnigen Fricktal-Brugg, und Tim Voser, Präsident der Jungfreisinnigen Aargau, die kantonale Volksinitiative «Blitzerabzocke stoppen!» vor. Diese Initiative will verhindern, dass Radargeräte aus rein finanziellen Interessen aufgestellt werden.
Die FDP Zeiningen, als letzte verbliebene Ortspartei im Dorf, zeigte mit diesem Anlass eindrücklich, wie wichtig der direkte Dialog und das Engagement auf lokaler Ebene sind. Die Mitgliederversammlung bot der Bevölkerung eine wertvolle Gelegenheit, sich aktiv an wichtigen Diskussionen zu beteiligen und direkt mit den politischen Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen. Foto: zVg