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Die verabschiedeten Behörden- und Kommissionsmitglieder von links: Urs Bürgi (Kulturkommission), Christian Probst (Gemeindeammann), Jeannine Menet (Gemein-derätin), Alex Birri (Stimmenzähler), Elisabeth Glaser (Kulturkommission) und Walter Müller (Stimmenzähler). Foto: zVg

Zeihen: Dachsanierung beim Schulhaus gutgeheissen

(gp) In Zeihen wurde im zweiten Anlauf die Dachsanierung beim Schulhaus gutgeheissen. Ebenfalls genehmigt wurde die Einführung der Schulsozialarbeit.

Es ist schon länger bekannt, dass die Ziegel auf der südlichen Dachseite des Zeiher Schulhauses in einem maroden Zustand sind. Im November 2023 war ein erstes Kreditbegehren zurückgezogen worden, weil noch zu viele Fragen offen waren. Unter anderem war nicht klar, was mit der 18-jährigen PV-Anlage auf dem sanierungsbedürftigen Dach geschehen soll. Nun lagen alle Fakten auf dem Tisch.
Es ist vorgesehen, das komplette Dach zu dämmen, die Ziegel der westlichen Dachhälfte weiterzuverwenden und die Solaranlage zu erhalten. Hierzu müssen Kosten für den Rück- und Wiederaufbau der Anlage in Kauf genommen werden. Die an der Gemeindeversammölung vom Freitag anwesenden 96 Stimmberechtigten (von 820) konnten diesmal von den geplanten Massnahmen überzeugt werden. Sie stimmten dem Kredit von 220 000 Franken zu.
Ebenfalls zeigten sie sich offen für die Einführung der Schulsozialarbeit an der Primarschule, welche in Zusammenarbeit mit dem Schulsozialdienst des Gemeindeverbandes Sozialbereiche Bezirk Rheinfelden abgedeckt werden soll. Die Kosten für ein Pensum von 20 Stellenprozente belaufen sich auf rund 34 000 Franken im Jahr. Die Dienstleistung soll ab März 2026 angeboten werden.
Die Anwesenden genehmigten zudem vier Kreditabrechnungen sowie das Budget 2026 mit einem unveränderten Steuerfuss von 114 Prozent, das mit einer schwarzen Null rechnet.
Sehr zur Freude eines Gesuchstellers wurde auch die beantragte Bürgerrechtszusicherung praktisch einstimmig unterstützt.

Verabschiedungen
Das Traktandum «Verschiedenes und Umfrage» stand ganz im Zeichen von Verabschiedungen zum Ende der vierjährigen Legislatur. Neben den langjährigen Stimmenzählern und zwei Mitgliedern der Kulturkommission wurden Gemeinderätin Jeannine Menet und Gemeindeammann Christian Probst für ihr Wirken geehrt. Jeannine Menet war vier Jahre Mitglied der Exekutive. Christian Probst gehörte dem Gemeinderat drei Amtsperioden an. Ab 2016 stand er ihm als «primus inter pares» vor.
Sodann präsentierte Gemeinderat Roman Pfister die Rückmeldungen zur kürzlich durchgeführten Verkehrsumfrage. Er zeigte sich zudem erfreut, dass die Tagesstrukturen sehr gut genutzt werden. Mit einer formidablen Nachricht wartete auch Vizeammann Nathalie Deiss auf. Sie liess wissen, dass das Energiestadt Re-Audit erfolgreich bestanden wurde.
Die zuvor tagenden Ortsbürger genehmigten das Budget 2026 mit einem veranschlagten Ertragsüberschuss von 14 050 Franken. An der Ortsbürgergemeindeversammlung nahmen 40 von 197 Stimmberechtigten teil.

Bild: Die verabschiedeten Behörden- und Kommissionsmitglieder von links: Urs Bürgi (Kulturkommission), Christian Probst (Gemeindeammann), Jeannine Menet (Gemeinderätin), Alex Birri (Stimmenzähler), Willi Hüsser (Stimmenzähler), Elisabeth Glaser (Kulturkommission) und Walter Müller (Stimmenzähler). Foto: zVg