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Die Zeiher Bundesfeier war sehr gut besucht. Foto: zVg

Heimspiel für den Fricktaler Nationalrat – Christoph Riner als Festredner in Zeihen

(fi) «Heicho is Fricktal», dies unlängst die Antwort des Fricktaler Nationalrats Christoph Riner (SVP) auf die Frage einer Journalistin, wie er sich nach Sitzungen in Bern denn erhole. Er liess in seiner Festrede, welche er am Vorabend des 1. August an seinem Wohnort Zeihen hielt, keinen Zweifel, dass ihm das Fricktal, aber auch die Schweiz, ihre Errungenschaften und Traditionen am Herzen liegen.

Zusammen zu feiern, es gemütlich haben, sei nicht selbstverständlich, sagte Riner. Er erinnerte zum Beispiel an Menschen in Kriegsgebieten. Aber auch Menschen in der Schweiz hätten es vor Kurzem nicht leicht gehabt. Verheerende Unwetter hätten Verletzte und gar Tote gefordert. Dabei habe sich aber auch gezeigt, mann in der Schweiz solidarisch sei und sich in der Not gegenseitig unterstütze. «Für mich ein eindrücklicher Beweis, dass wir in unserem Land zusammenstehen können.»
Aber nicht nur zum Zusammenhalt, sondern auch zu unseren Freiheiten und zur direkten Demokratie müsse Sorge getragen werden. Er warnte vor der Einmischung internationaler Gerichtshöfe und wünschte sich, dass auch Kinder, die in der heutigen Zeit das Licht der Welt erblicken, später ebenfalls in einer freien und unabhängigen Schweiz leben können. In einer Schweiz auch mit all ihren Traditionen. Riner dankte allen, die sich zu deren Erhalt einsetzen. Bei dieser Gelegenheit dankte er zudem der Kulturkommission Zeihen und ihren Helfern, ohne deren Engagement ein solch schöner Abend nicht möglich wäre.

Nationalrat Christoph Riner. Foto: zVgApropos Bundesfeier: Jedes Jahr komme die Diskussion auf, ob unsere Landeshymne nicht durch etwas Neues ersetzt werden müsste. Und so sei dieses Jahr in sozialen Medien unter anderem intensiv diskutiert worden, ob «betet, freie Schweizer, betet» noch in die heutige Zeit passe. Der Nationalrat liess kenen Zweifel daran, dass für ihn Beten für Gesundheit, für die Familie, für die Lliebsten, für unser Land, für Sicherheit und Schutz alles andere als überholt und altmodisch ist.
Abschliessend dankte er allen, die sich an diesem Abend Zeit für die Zeiher Bundesfeier genommen hatten, denn «der grösste Reichtum nebst Gesundheit ist doch Zeit». Christoph Riner weiter: «Zeit kann man nicht kaufen, auch mit Millionen nicht.» Ganz zum Schluss wünschte er allen, notabene in allen vier Landessprachen, einen 1. August – und Gottes Segen.
Als Dankeschön für das Organisieren der Feier durfte die Kulturkommission einen Grossaufmarsch verzeichnen. Bereits um 19.30 Uhr alle Würste ausverkauft und es musste kurzfristig beim Metzger Nachschub organisiert werden.

Die Ansprache von Nationalrat Christoph Riner,der am 1. August auch in Gansingen als Festredner eingeladen war, finden Interessierte hier.

Bilder
Erstes Bild: Die Zeiher Bundesfeier war sehr gut besucht. Foto: zVg
Zweites Bild: Nationalrat Christoph Riner. Foto: zVg