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Arbeitseinsatz für Wildbienen. Foto: Benno Zimmermann

Bau von Sandburgen mit Grauschnäpper*innen – Naturschutzverein Wittnau lud zum Arbeitseinsatz

(bz) Am vergangenen Samstag organisierte der Naturschutzverein Wittnau einen Arbeitseinsatz mit dem Ziel, Sandburgen unter zwei Hochspannungsmasten zu bauen.

Angesprochen waren in erster Linie die Grauschnäpper*innen aus dem oberen Fricktal. Vor ein paar Jahren war diese Unterorganisation der umliegenden Naturschutzvereine mit dem Ziel gegründet worden, gemeindeübergreifend naturnahe Arbeitseinsätze zu leisten.
Für den Anlass hatten sich im Vorfeld elf Interessierte angemeldet. Da weitere sechs Personen hinzustiessen, konnten so drei Arbeitsgruppen gebildet werden. Ein Teil nahm sich der Pflege der Naschhecke an, die anderen beiden Gruppen widmeten sich den geplanten Sandburgen für die Wildbienen.
Für sie musste zuerst eine rund 40 cm tiefe Grube ausgehoben werden. Diese wurde danach mit ungewaschenem Sand aufgefüllt und immer wieder festgetreten. Ringförmig aufgeschichtete Kalksteine sollten nun das Ausrieseln des Sandes verhindern. Zu guter Letzt entstanden so zwei Sandburgen von rund einem halben Meter Höhe. Um auch einigen Reptilien Unterschlupf zu gewähren, wurde eine Sandburg zusätzlich mit einem Wurzelstock und die andere mit Aststücken belegt.
Damit die Wildbienen in der nächsten Umgebung auch Nahrung finden werden, wurden einige Blumenziegel verlegt und passende Sträucher gepflanzt.
Abschliessend traf man sich zur Stärkung im Schopf der Familie Beck in der Büele und dem obligaten Schlurzifladen von Irma Zimmermann.

Bild: Arbeitseinsatz für Wildbienen. Foto: Benno Zimmermann