(ck) Am Wochenende vom 25. und 26. Januar nahm die Musikgesellschaft Concordia Wegenstetten (MGCW) ihr Publikum mit auf eine unvergessliche musikalische Safari.
Die Reise begann mit der beeindruckenden Fanfare «The Olympic Spirit», meisterhaft dirigiert von Bence Tóth, dem langjährigen Dirigenten der MGCW. Bevor die Safari so richtig startete, gab das Orchester noch das Konzertstück «Arabesque» zum Besten, das mit zart schmelzenden Solopassagen, volltönendem Ensembleklang, feurigen Rhythmen und frenetischem Schlagzeug begeisterte. Danach war es dann aber wirklich Zeit für das Abenteuer. Mit seiner humorvollen Moderation führte Severin Gysin das Publikum auf eine spannende Suche nach den Big Five, wobei er mit witzigen Anekdoten und charmanten Kommentaren für viele Lacher sorgte. Ob auch alle in der schön dekorierten Savanne in Wegenstetten entdeckt wurden?
Der Elefant wurde als erstes gesichtet, wie er zu den sanften Klängen von «Baba Yetu» seine tägliche Dusche am Wasserloch genoss. Zum Soundtrack von «The Jungle Book» konnte dann auch bereits das nächste Tier, der Gepard, erspäht werden. Nach so einem grandiosen Start stärkte sich die Reisegruppe mit dem Tuba-Solo «Farmer’s Tuba», gespielt von Marco Wendelspiess. Mit vollem Bauch ging es weiter zum sanftmütigen Büffel, der sich über den weltbekannten Pop-Song von Michael Jackson «We are the World» freute. Und welches wilde Tier gönnte sich wohl einen «Bohemian Tequila»? Der Löwe! Der dann beim anschliessenden Flöten-Solo «Can’t take my eyes off you» in seiner Trance von Milena Sacher verzaubert wurde. Den Abschluss machte das imposante Nashorn, das bei der Nummer «Think» von Aretha Franklin zum Tanzen aufgelegt war. Das Publikum war begeistert und spendete tosenden Applaus, der an das Stampfen einer gigantischen Zebraherde erinnerte. So wurden sie mit unterhaltsamen Zugaben belohnt.
Wer jetzt mitgezählt hat, hat wahrscheinlich schon bemerkt, dass in der Wegenstetter Serengeti alle Big Five erspäht werden konnten und somit die Safari ein absoluter Erfolg war. Die MGCW bedankt sich herzlich bei den zahlreichen Helfer*innen und dem grossartigen Publikum, die dieses musikalische Abenteuer zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.