(ck) Am Samstagmittag trafen sich die Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaft Concordia Wegenstetten (MGCW) in Uniform und mit Sack und Pack, um den Car zu besteigen. Das Ziel war der kantonale Musiktag in Oberrüti.
Nach der Ankunft blieb nicht viel Zeit, denn der erste Teil, die Parademusik, stand bereits auf dem Programm. Severin Gysin führte das Corps stolz an, das den Marsch «Eidgenossen» dem zahlreichen Publikum am Strassenrand präsentierte. Nach einer kurzen Apéro-Pause ging es für die MGCW weiter zum Einspielen, bevor sie dann kurz vor 17 Uhr ihr Konzertstück «Diagram» zum Besten geben durfte. Die Zuhörenden waren sichtlich begeistert von der Leistung, was sie mit kräftigem Applaus würdigten. Und auch der Juror hatte lobende Worte für den Dirigenten, Bence Tóth, die Solisten und den ganzen Verein.
Mit guter Laune und bestens bereit ging es Schlag auf Schlag weiter zum Festakt. Von den Wegenstetter wurden gleich drei Veteranen geehrt – Martin Eberle für 35 Jahre aktives Musizieren zum eidgenössischen Veteranen, Markus Schreiber und Paul Schreiber für 50 Jahre aktives Musizieren zu kantonalen Ehren-Veteranen. Speziell war dabei, dass aufgrund der Ehrung des Fähnrichs der Vereinsfahnen statt vom ältesten vom jüngsten Aktivmitglied, Janis Bracher, ins Festzelt getragen wurde. Die Stimmung am Tisch der MGCW war schon super und als sie erfuhren, dass ihre 83.75 Punkte von der Marschmusik für den 4. Schlussrang reichte, war das Fest perfekt und es wurde ausgiebig gefeiert.
Nach einer etwas kurzen und eher unruhigen Nacht wurde die MGCW bei strahlendem Sonnenschein vom Car abgeholt und nach Luzern gefahren. Dort wartete das Brunch-Schiff auf die Gruppe und während zweieinhalb Stunden schlugen sich die Musikanten die Bäuche voll und liessen es sich gut gehen. Wieder in Luzern angekommen, ging es mit dem Car weiter nach Sigigen. Bei einer Bauernhofolympiade versuchten sich die Musikantinnen und Musikanten in Geschicklichkeit und sportlichen Aktivitäten wie zum Beispiel Kuh melken, Karetten-Parcours oder Ski-Velofahren – beste Unterhaltung und Lacher garantiert. Nach getaner Arbeit gab es dann noch eine köstliche Grillade als Belohnung, bevor es zurück ins Fricktal ging.