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Von links: Die scheidenden Kirchenpflegemitglieder Fabian Weichelt, Justine Speissegger, Pfarrerin Beate Jaeschke, Markus Dutly und Barbara Weilenmann. Foto: Ursula Dutly

Weitreichende Veränderungen ab 2023 – Reformierte Kirche Mittleres Fricktal

(bw) Die Reformierte Kirche Mittleres Fricktal traf sich am 23. November zu ihrer Kirchgemeindeversammlung in Stein. Als Haupttraktandum stand der Voranschlag 2023 zur Diskussion. Des Weiteren wurden die Stimmberechtigten über die weitreichenden Veränderungen informiert, welche die Kirchgemeinde ab dem neuen Jahr betreffen.

Kirchenpflegepräsidentin Barbara Weilenmann stellte das Hauptthema des Abends vor. Der Voran-schlag 2023 wurde gemäss den Empfehlungen der Landeskirche erstellt. Einerseits galt es, das neue Lohnsystem zu berücksichtigen, andererseits musste bei der Kalkulation der Besoldungen aufgrund der neuen Situation ohne Kirchenpflege und ohne fest angestellte Pfarrpersonen mit verschiedenen Variablen (Kurator, Stellvertretungen) kalkuliert werden.
Das Budget geht von nahezu gleichen Steuereinnahmen aus wie im Vorjahr und sieht einen Auf-wandüberschuss in Höhe von 86 900 Franken vor.
Es kann mit weiterhin stabilen finanziellen Verhältnissen gerechnet werden, weshalb eine Erhöhung des bei 16 Prozent stehenden Steuerfusses zurzeit nicht in Betracht gezogen werden muss. Der Voran-schlag 2023 wurde einstimmig angenommen.
Bei den Gesamterneuerungswahlen im September hatte sich lediglich ein Kandidat für ein Amt in der Synode angemeldet. Mit viel Applaus und einem Dankeschön der Kirchenpflege wurde Kai Hinz, Wallbach, zu seiner Wahl beglückwünscht. Er wird sein Amt auf das neue Jahr antreten.
Gemäss Kirchenordnung der Ref. Landeskirche Aargau werden die Mitglieder der Rechnungsprüfungs-kommission an der letzten Kirchgemeindeversammlung der laufenden Amtsperiode gewählt. Für die Amtsperiode 2023 bis 2026 stellten sich die bisherigen drei Kandidaten zur Wiederwahl: Hansueli Bühler (Stein), Hansjörg Güntert (Stein) und Pascal Kummli (Wallbach). Alle drei wurden einstimmig wiedergewählt. Ihre teils Jahrzehnte lange Mitarbeit wurde mit Applaus und Geschenken verdankt.

Kurator kommt
Unter dem Traktandum «Informationen aus der Kirchenpflege» orientierte Barbara Weilenmann die Gemeindemitglieder über die Situa­tion ab dem neuen Jahr. Die Aufgaben der Kirchenpflege, das heisst die Leitung der Kirchgemeinde, werden von einem Kurator übernommen. Seine Hauptaufgaben bestehen darin, neue Kirchenpflegemitglieder sowie neue Pfarrpersonen zu finden.

Pfarrrer Peter Senn führt Stellvertretung weiter
Pfarrer Peter Senn orientierte die Anwesenden über die pfarramtlichen Tätigkeiten ab dem 1. Januar. Senn wird seine Stellvertretung bis Ende Juni 2023 weiterführen und nebst den Amtswochen und dem Konfirmandenunterricht auch Anlässe wie den Treff 64 plus übernehmen. Durch Beizug von weiteren Stellvertretungen sind alle Gottesdienste und Kasualien geregelt und auch Angebote wie der Bibelmorgen sind vorgesehen.

Dank von der Kirchenpflege
Die Kirchenpflege nahm die Gelegenheit wahr, sich zu bedanken. Ein grosser Dank ging an die Synodale, Ursi Stocker, die sich mit einem letzten Bericht aus der Synode von ihrer zwölfjährigen Tätigkeit verabschiedete. Ebenso galt der grosse Dank der Kirchenpflege ihrer Kirchengutsverwalterin, Ruth Meier, für ihre unschätzbare, kompetente Unterstützung in allen finanziellen Belangen. Gedankt wurde auch Beatrice Löw, die als Kirchgemeindesekretärin Dreh- und Angelpunkt für die Mitarbeitenden und die Gemeindemitglieder bedeutet. Und nicht zuletzt wurde dem Apéro­team gedankt für seine stets geschätzten, kulinarischen Beiträge an speziellen Anlässen der Kirchgemeinde.

Dank an die Kirchenpflege
Fritz Käser seinerseits bedankte sich im Namen der Kirchgemeinde bei der Kirchenpflege für ihr lang-jähriges Engagement. Als Team sehr gut spürbar, habe sie sich durch grossen Einsatz, durch Kompetenz und vor allem auch durch Transparenz bei der Kommunikation ausgezeichnet. Man könne behaupten, es seien die wohl nachhaltigsten Jahre der Reformierten Kirchgemeinde gewesen. Auch die Kirchenpflege wurde unter grossem Applaus mit Blumensträussen bedacht.
Barbara Weilenmann schloss die letzte Kirchgemeindeversammlung unter ihrem Präsidium. Im Namen der Kirchenpflege bedankte sie sich für den jahrelangen, grossartigen Rückhalt und das grosse Vertrauen der Mitglieder in die Kirchenpflege und wünschte der Gemeinde alles Gute und Gottes Segen.
Gegen die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung kann innert 10 Tagen seit Bekanntgabe das Referendum ergriffen werden (§28 GO KGV und §146 Abs. 3 KO). Dieses richtet sich nach der Kirchenordnung (§§ 152 und 154 KO).

Bild (von links): Die scheidenden Kirchenpflegemitglieder Fabian Weichelt, Justine Speissegger, Pfarrerin Beate Jaeschke, Markus Dutly und Barbara Weilenmann. Foto: Ursula Dutly