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Stein/Bad Säckingen: Grundschüler malten zum Thema Klimaschutz – Red Lines» heisst ein grenzüberschreitendes Projekt

(eing.) Es macht nachdenklich, welche Gedanken sich Grundschüler über die Umwelt und das Klima machen. Aber auch, welche Lösungen sie sich überlegt haben. Die grenzüberschreitende Ausstellung «Red Lines» (rote Linien) gab am Wochenende im Rahmen der Märchentage in Bad Säckingen einen Eindruck davon.

Foto: zVgIn der gesamten Säckinger Innenstadt sowie in Stein waren von den Grundschülern der Josef-Anton-Sickinger-Grundschule Rippolingen, der Rudolf-Graber-Schule und der Primarschule in Stein gemalte Bilder zu sehen. Die Bilder zeigen, was in der Welt gerade vorgeht und was die Kinder beschäftigt. «Doch die Gedanken der Kinder sind noch viel weiter gegangen», erzählt Lehrerin Sabine Schneider-Bertucco von der Josef-Anton-Sickinger Grundschule Rippolingen.

Foto: zVgEinige Kinder haben sich Lösungen überlegt und auf Papier gebracht.Der achtjährige Eric zum Beispiel hat ein Kraftwerk gemalt, das durch Sonne, Wind und Wasser betrieben wird. Der neunjährige Mica wünscht sich, dass die Menschen öfter mal ihr Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad fahren. Der zehnjährige Giuliano hat die Erde als Herz gemalt. Er möchte damit symbolisieren, dass die Menschen die Erde lieben sollen. «Wir haben nämlich nur eine Welt», sagt er dazu.

Foto: zVgWeil sich das Thema wie ein roter Faden durch die Ausstellung zieht, haben sich die Beteiligten den Namen «Red Lines» überlegt. «Das ist ein schmissiger Name; er macht aufmerksam», sagt Stadtmarketingvereinsvorsitzende Elisabeth Vogt. Momentan ist geplant, dass die Ausstellung mit den Kinderbildern nur während der Märchentage zu sehen ist. «Aber wir denken darüber nach, die Bilder noch einmal in einer Dauerausstellung im Schlosspark zu zeigen», sagt Manuela Weiss vom Sachgebiet Nachhaltigkeit, Umwelt, Energie des Bad Säckinger Rathauses. Dass sich die Kinder bereits in ihrem jungen Alter so viele Gedanken machen, habe sie beeindruckt.

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