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Politik hautnah: Podiumsreihe der Jungen Mitte an den Gymnasien Baselland

(jm) Mit dem Podium am Gymnasium Münchenstein ist die von der Jungen Mitte Basel-Landschaft organisierte Podiumsreihe an den Gymnasien Baselland zu Ende gegangen. An vier Veranstaltungen diskutierten junge Politikerinnen und Politiker mit Hunderten von Schülerinnen und Schülern über aktuelle gesellschaftliche und politische Herausforderungen.

Die von der Jungen Mitte Basel-Landschaft organisierte Podiumsreihe stiess auf grosses Interesse. An vier Veranstaltungen an den Gymnasien in Liestal, Oberwil, Laufen und Münchenstein diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der fünf grössten Jungparteien (Junge Grüne, JUSO, Die Junge Mitte, Jungfreisinn, JSVP) vor jeweils mehreren hundert Schülerinnen und Schülern über aktuelle Themen. Moderiert wurden die Podien von einer unabhängigen Journalistin. Die Diskussionen zeichneten sich durch eine breite Vielfalt an Positionen und einen engagierten Austausch aus. Die Podien brachten junge Menschen direkt mit der Politik in Kontakt und boten Raum für lebhafte und teilweise kontroverse Debatten. «Es war beeindruckend zu sehen, wie interessiert sich die Schülerinnen und Schüler an den Diskussionen beteiligt und wie kritisch sie nachgefragt haben. Genau solche Formate braucht es, um junge Menschen für Politik zu begeistern», ist Aaron Dec, Co-Präsident der Jungen Mitte Basel-Landschaft, überzeugt.

Jugendliche bestimmten die Themen
Ein zentrales Element der Veranstaltungsreihe war die Mitwirkung der Jugendlichen: Bereits im Vorfeld wurden sie aktiv in die Themenwahl einbezogen. Besonders häufig nachgefragt wurden die Themen Krieg und Solidarität mit Betroffenen, der Schutz vor sexualisierter Gewalt sowie der aufsteigende Faschismus. Diese Themen wurden an allen vier Podien aufgegriffen. Weitere Diskussionspunkte waren Mental Health im Zusammenhang mit Social Media, die Verschärfung des Strafrechts, Nulltoleranz gegenüber Extremismus und Radikalisierung sowie Klimaschutz. «Die Bandbreite der Themen hat gezeigt, dass sich junge Menschen intensiv mit komplexen politischen Fragen und gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzen. Sie erwarten von der Politik konkretes Handeln und sinnvolle Lösungen», sagt Rahel Amacker, Co-Präsidentin der Jungen Mitte Basel-Landschaft. Auch während der Veranstaltungen nutzten zahlreiche Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, spontan Fragen zu stellen und sich aktiv an den Diskussionen zu beteiligen.

Beitrag zur politischen Bildung
Mit der Podiumsreihe verfolgte Die Junge Mitte Basel-Landschaft das Ziel, Politik greifbar zu machen und junge Menschen dazu zu ermutigen, sich eine eigene fundierte Meinung zu bilden und sich aktiv in gesellschaftliche Debatten einzubringen. «Der direkte Austausch zwischen Jugendlichen und jungen Politikerinnen und Politikern schafft einen doppelten Mehrwert: Die Schülerinnen und Schüler werden zur politischen Teilhabe motiviert und können gleichzeitig ihre Anliegen unmittelbar einbringen», sagt Aaron Dec. Die aktive Beteiligung des Publikums an allen vier Veranstaltungen unterstreicht, wie wichtig es ist, jungen Menschen Raum für politische Diskussionen und Mitsprache zu geben.