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Wichtige Verlagsmitteilung

 

Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

Romana Rotanzi (links) empfängt den 3000 Franken Check. Foto: zVg

Gemeinnütziger Frauenverein Stein: Spende für Cevio

(ln) Überschwemmungen und grosse Zerstörungen nach unwetterartigen Niederschlägen haben das Maggiatal im Mai unwiederbringlich verändert. Dies bewegte den Gemeinnützigen Frauenverein Stein (GFV), den Erlös des Buure-Zmorge vom 13. Oktober für Cevio, eine der betroffenen Gemeinden, zu spenden.

Die Vize-Gemeindepräsidentin von Cevio, Romana Rotanzi, konnte vergangenen Montag 3000 Franken als Spende für ihre Gemeinde entgegennehmen. Bei einem gemeinsamen Kaffee erzählte sie, wie sehr ihre Mitbewohner und Mitbewohnerinnen vom schlimmsten Unwetter unerwartet getroffen wurden.
«Nach enorm starken, ausgiebigen und anhaltenden Regenfällen ging plötzlich das Licht aus – kein Strom mehr! Kein Telefon! Kein Wasser! Kein Netz – und ein durchdringender, erdiger Geruch, ich werde ihn nicht mehr los, sowie ein Rauschen waren plötzlich zu hören. Da, was war das? Jemand polterte gegen meine Haustüre, die Klingel funktionierte ja nicht mehr. Es war ein Feuerwehrmann. Ich war allein zu Hause, mein Mann im vorderen Teil des Tales, und wo meine Söhne waren, wusste ich nicht einmal genau. Ich hatte keine Ahnung, wo meine Familie war. Eine riesige Schuttlawine, Autos, Geröll, Felsteile, unsinnige Wassermassen, eine riesige Wand, kamen das Tal herunter und überfluteten alles. Beinahe 48 Stunden wusste ich nicht, lebt meine Familie noch? Wo waren sie? Ein junger Mann von 22 Jahren wird noch immer vermisst, er wurde im Auto mitgerissen. Wir wissen nicht ob man ihn je finden wird!»
Selbst den Zuhörenden hat es dermassen ergriffen, dass es ihnen kalt den Rücken hinunterlief. Romana Rotanzi hatte hautnah die ganze Katastrophe miterlebt und stand mittendrin im Einsatz. Wer hat es nicht mehr verdient, als diese Betroffenen, unterstützt zu werden. Noch heute brauchen sie jeden Franken, um zerstörte Brücken, Strassen und Infrastruktur zu erneuern (IBAN: 15 8080 8006 4315 1062). Der gemeinnützige Frauenverein wird weiterhin die Erlöse der Veranstaltungen an Institutionen, Gemeinden oder Vereinigungen spenden, die Schicksalsschläge erlitten haben oder in Not sind. Die Mitglieder danken allen, die an den Veranstaltungen teilnehmen und teilgenommen haben und damit diese Spende ermöglichten.

Bild: Romana Rotanzi (links) empfängt den 3000 Franken Check. Foto: zVg