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Von links: Gemeindeammann Beat Käser, Walter Leimgruber, Alina Porriciello, Sandra Leimgruber und Gemeinderätin Bernadette Ankli
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Die Gemeinde Stein ehrte drei Sportler für herausragende Leistungen und besonderes Engagement

Traditionsgemäss ist der Neujahrsempfang die Gelegenheit zur Ehrung von Bürgern, die sich durch besondere Leistungen im Sport oder Sozialbereich, bei der Lehrabschlussprüfung oder durch aussergewöhnliches Engagement für das Dorf oder den Kanton hervorgetan haben. Der Dank der Gemeinde gilt dieses Mal in besonderem Masse der Steinstosserin Sandra Leimgruber, der Volleyballerin Alina Porriciello und Walter Leimgruber, einer tragenden Säule des TV Stein.

MICHAEL GOTTSTEIN

Gemeinderätin Bernadette Ankli nahm die Sportlerehrungen vor.Gemeinderätin Benie Ankli hatte mehrere eng beschriebene Seiten für ihre Laudatio vorbereitet, so vielfältig waren die Leistungen und Verdienste, die einer öffentlichen Würdigung für wert befunden worden waren. Als die Rätin beim TV Stein Recherchen für ihren Vortrag anstellte, fand sie so viele Fakten, dass sie eine klare Diagnose wagte: «Die ganze Familie Leimgruber ist von zwei Viren befallen: Dem Virus Sport und dem Virus TV Stein.»

Erfolge beim Steinstossen und Volleyball

Auf eine beachtliche sportliche Karriere kann Sandra Leimgruber zurückblicken: Im August gewann sie bei der Aargauischen Steinstossmeisterschaft mit dem Sechskilostein die Bronze- und mit dem 12,5-Kilo-Stein die Silbermedaille. Im Teamwettkampf belegten die Steinerinnen mit dem Sechskilostein den ersten Rang. Im September, bei der Schweizer Meisterschaft, erreichte Sandra Leimgruber im Einzelwettkampf mit dem Sechskilostein den achten und mit dem 12,5-Kilo-Stein den sechsten Rang. Zusammen mit Naomi Christen und Melanie Adler erreichte sie im Teamwettkampf (sechs Kilo) den dritten Platz.

Die Volleyballerin Alina Porriciello nahm zusammen mit ihrer Trainingspartnerin Jasmin Fasel an sieben nationalen Turnieren in der Kategorie B3 teil. Dabei belegte das Duo stets Plätze unter den ersten Fünf. Beim Turnier in Rapperswil-Jona durften die beiden ihren ersten Turniersieg feiern. Ende August bestritten sie auf dem Heimfeld in Kaisten die Aargauer Meisterschaften. «Mit Cleverness, Schnelligkeit und Servicestärke», so Benie Ankli, konnten sie Spiel um Spiel gewinnen und ihre Karriere mit dem kantonalen Meistertitel krönen. In der nächsten Saison werden sie in der nächsthöheren Klasse starten, und das Team vom VBC Stein hofft auf einen Aufstieg in die dritte Liga.

Ehrung für Walter Leimgruber

«Er hat mich schon vor 25 Jahren beeindruckt», erklärte die Gemeinderätin voll Anerkennung für Leimgrubers pädagogisches Geschick, das ihm erlaubte, mit nur einem Pfiff 30 Kinder anzuleiten. «Ich habe ihn als seriösen, korrekten und verantwortungsbewussten Menschen kennengelernt.» 1973 wurde Walter Leimgruber in den Kreis der Aktiven des TV Stein aufgenommen. 1982 übernahm er die Rolle des «Oberturners» und startete seine Leiterkarriere, für die er nach 25 Jahren mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet wurde.
Kontinuierlich baute er die technische Abteilung auf und aus, war technischer Leiter bei drei Regionalturnfesten und übernahm Verantwortung beim Bau der Sportanlage.

1992 übernahm er die Leitung der Jugendriege im Verein. «Unzählige Kinder konnten von seinem Wissen profitieren und durften in den Sommerferien wunderbare Jugendlager erleben.» Als Leiter der Jugi zeigte er nimmermüden Einsatz im Bereich der Leichtathletik und konnte so manche Erfolge feiern. Oft stand bei Turnfesten die Jugi Stein oben auf dem Treppchen. «Er hat Jugendliche in Einzeldisziplinen gefördert und zu Spitzenresultaten bis zum Schweizer Meistertitel geführt», lobte Benie Ankli. Einerseits sei Walter Leimgruber «ein harter Trainer und Wettkämpfer für die Leichtathletik», andererseits ein geselliger Turnkamerad, der keine Gelegenheit zum Feste (feste) feiern auslasse. Seine sportliche Karriere war breit aufgestellt: In der Leichtathletik war er Mehrkämpfer und im Handball ein «knallharter Verteidiger», sagte die Rätin. «Am meisten hat er sich immer über die erzielten Erfolge mit den Aktiven oder der Jugend gefreut.» 

Nach dem Bau der Rundbahn wurde eine Betriebskommission eingesetzt, deren Präsidentschaft er übernahm und bis Ende 2025 ausübte. Seine Tochter Daniela trat als Präsidentin der Betriebskommission Sportarena Bustelbach in seine Fussstapfen. Auch die dritte Tochter und seine Ehefrau engagieren sich für den Sport und den TV Stein.

Bild 1: Von links: Gemeindeammann Beat Käser, Walter Leimgruber, Alina Porriciello, Sandra Leimgruber und Gemeinderätin Benie Ankli
Bild 2: Gemeinderätin Benie Ankli nahm die Sportlerehrungen vor.
Fotos: Michael Gottstein