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Die MG Schupfart mit dem neuen Dirigenent Huba Cser (in der Mitte im dunklen Anzug mit Bart). Foto: zVg

Jahreskonzert der MG Schupfart unter neuer Leitung

(rsch) Das traditionelle Jahreskonzert war das erste Konzert unter dem neuen Dirigenten: Seit September führt Huba Cser den Taktstock.

Wie sein Vorgänger Gabor Nemeti stammt Huba Cser aus Ungarn, dem Land mit einer grossen Blasmusiktradition. Huba Cser studiert in Basel an der Musik-Akademie Posaune und Blasorchesterdirektion. Das Fundament, auf dem er weiter aufbauen kann, ist bereits von Gabor Nemeti sehr solide gelegt worden, und dass sich dieser für seine Arbeit in den vergangenen Jahren nicht zu schämen braucht, zeigte er, indem er die Musikgesellschaft beim Konzert mit seinem Trompetenspiel unterstützte.
Der Konzertabend der MG Schupfart stand unter dem Motto des Schweizer Blasmusikverbands, der 2023 zum «Jahr der Schweizer Blasmusikliteratur» erklärt hatte: Die Musikantinnen und Musikanten der MG hatten lauter bekannte und beliebte Kompositionen und Arrangements von Schweizer Komponisten und Arrangeuren ausgewählt. Unter ihnen stach ein Name besonders hervor: Mario Bürki, der in Ostermundigen lebt und dort die Musikgesellschaft dirigiert. Von den zehn Stücken, die die MG darbot, waren zwei Kompositionen von Mario Bürki, und ganze drei weitere hat dieser arrangiert. Warum ist gerade Mario Bürki in Schupfart so beliebt? Dazu sagt Christoph Müller, der zusammen mit Karin Kym und André Müller für die Auswahl der Stücke verantwortlich war: «Der Bürki passt zu uns.»
Weiter waren Stücke zu hören, die zum Mitsummen und Singen animierten wie etwa «Alperose», komponiert von Hanery Amann, das durch Polo Hofers SchmetterBand zum beliebtesten Schweizer Hit wurde, oder «Heimweh» von Plüsch. Blumig wurde es bei «Flowerfield Rock», melancholischer bei «Edelwys» von den Schlunegger’s. Für die Moderation des Konzertabends war Urs Engeler verantwortlich, der das zahlreiche Publikum mit Informationen über die Stücke und Komponisten versorgte. Er erinnerte die Besucher auch an das Jahr 1967, als Hazy Osterwald beim Unterhaltungsabend nach dem 1. Motocross in Schupfart aufgetreten war. In Erinnerung an Hazy spielte die MGS «Der Fahrstuhl nach oben ist besetzt», eines der unzähligen Werke, mit welchen Hazy Osterwald und seine Band in ganz Europa bekannt waren.

Auf der Bank Jubilar Vinzenz Hasler (60 Jahre Vereinsmitglied) zusammen mit der Vereinspräsidentin Astrid Müller (mit Mikrofon). Foto: zVgNicht ganz so weit musste gehen, wer den Dienstältesten unter den Musikern entdecken wollte: Vinzenz Hasler ist seit 60 Jahren Aktivmitglied bei der MG Schupfart! Für diese grosse Leistung hatte Vinzenz «Vizi» Hasler am Musiktag in Rothrist die CISM Medaille abholen dürfen, und sein Verein liess es sich nicht nehmen, dem Kollegen ein gebührendes Geschenk zu machen: Eine stattliche Holzbank soll ihn, wenn er sich mal bequem zur Ruhe setzen will, an die Zeit mit der Musik erinnern.
Mit viel Power ging der KOnzertabend in das Finale, als Zugabe durfte natürlich auch der Schlussmarsch nicht fehlen, und wie es bei der MG Schupfart zur Tradition gehört, spielte nach dem Konzert das Duo Alpenroxxx zum Tanz auf. Es war alles in allem ein sehr vergnüglicher Abend.

Bilder
Erstes Bild: Die MG Schupfart mit dem neuen Dirigenent Huba Cser (in der Mitte im dunklen Anzug mit Bart). Foto: zVg
Zweites Bild: Auf der Bank Jubilar Vinzenz Hasler (60 Jahre Vereinsmitglied) zusammen mit der Vereinspräsidentin Astrid Müller (mit Mikrofon). Foto: zVg