(cm) Früh morgens machten sich zehn Turnerinnen des FTV 35+ Schupfart auf in Richtung Appenzell. Kaum angekommen, staunte die bereits gut gelaunte Gruppe nicht schlecht, als auf einmal Marco Fritsche auftauchte, welcher zufällig gleich um die Ecke wohnt.
Er nahm sich spontan die Zeit, um mit einem Glas Wein anzustossen, bevor für die Schupfarterinnen der kulinarische Dorfrundgang los ging. Nach vielen regionalen Leckereien und interessanten Geschichten über Appenzell, wurden dann die Stimmen geölt, denn es stand ein Naturjodelkurs auf dem Programm - eine amüsante Erfahrung. Beim anschliessenden dreistimmigen Ständchen in der gut besuchten «Hoptgass» zeigten die aufgeregten Turnerinnen ungeahnte Jodel-Talente, welche mit Applaus belohnt wurden.
Bei heissen Temperaturen war es dann an der Zeit für den steilen Aufstieg im Alpstein. Ziel war der bekannte Aescher, wo ein Vesper-Plättli mit Stubete natürlich nicht fehlen durfte. Auf der Alp Bommer wurde die Gruppe herzlichst empfangen und man richtete dort das einfache Nachtlager ein. Nach einem feinen Zmorge folgte die Wanderung nach Wasserauen «abi» inklusive Abkühlung im erfrischenden Bergbach. Zurück in Appenzell durfte die Besichtigung der Appenzeller Alpenbitter AG mit anschliessender Degustation natürlich nicht fehlen. Die Frauen waren erstaunt, was für verschiedene edle Tröpfchen – nebst dem berühmten Alpenbitter - dort sonst noch produziert werden. Mit vielen lustigen Erinnerungen und dem einen oder anderen Souvenir im Gepäck ging es am Sonntagabend zufrieden wieder zurück ins Fricktal.
Bild: Die Mitglieder des FTV Schupfart mit Marco Fritsche. Foto: zVg