(pd) Seit dem 1. Januar 2026 ist Adrian Dähler neuer Direktor des Park-Hotel am Rhein. Nach etwas mehr als einen Monat im Amt zieht er eine positive Zwischenbilanz und setzt klare Schwerpunkte: eine wertschätzende Führungskultur, ein starker Teamgeist und ein Umfeld, in dem sich Mitarbeitende, Gäste, Patienten und Bewohner gleichermassen wohlfühlen.
Adrian Dähler ist in der Hotellerie ausgebildet und verfügt über langjährige Erfahrung in Gastronomie und Hotellerie. In den ersten Wochen stand für ihn das Kennenlernen der Mitarbeitenden und der bestehenden Abläufe im Vordergrund. «Vorbild sein und auf Augenhöhe mit den Menschen umgehen – das ist für mich die Basis eines erfolgreichen Führungsalltags», sagt Dähler. Im Zentrum seiner Arbeit steht der Mensch. Besonders wichtig ist ihm eine positive Arbeitsatmosphäre, die sich auch auf die Gäste überträgt: «Die Hotellerie ist eine Branche um und mit Menschen; oberste Priorität ist, dass eine gute Stimmung besteht, in der erfolgreich gearbeitet werden kann», so der neue Direktor.
Das Park-Hotel am Rhein ist Teil der Reha Rheinfelden Gruppe und vereint Hotellerie, Kur, Medical Wellness, Residenzen und Klinik unter einem Dach. Diese besondere Ausrichtung versteht Dähler als gemeinsame Verantwortung: «Wir dürfen stolz sein, in so einem traditionsreichen Haus zu arbeiten und den Bewohnern, Patientinnen und Patienten und Gästen Gutes zu tun.» In den kommenden Monaten will Adrian Dähler gemeinsam mit den Teams bestehende Strukturen weiterentwickeln und die Qualität des Angebots nachhaltig stärken. Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Engagement, Freude und Professionalität den Alltag prägen.
Das Park-Hotel am Rhein AG ist ein Traditionshaus, das sich als Kur-, Medical Wellness- und Ferienhotel versteht und insgesamt 33 Hotelzimmer mit Blick auf den Rhein oder den Park bietet. Daneben beherbergt das 4-Sterne-Hotel 23 Seniorenresidenzen sowie die Salina-Rehaklinik unter einem Dach. Nebst der Restauration für die Hausgäste in den drei à la carte-Restaurants – das Belleri-
ve, die Rheinterrasse und das Park-Café – wird auch die Vista-Gastronomie rund um die Wellness-Welt sole uno von der Küche des Park-Hotels am Rhein betrieben. Für Seminare und Tagungen bis zu 50 Personen sowie für Firmen- oder Familienfeiern bis zu 150 Personen bietet das Hotel die entsprechenden Räumlichkeiten und den perfekten Service.
Das Interview mit Adrian Dähler
Im Interview spricht er über seinen bisherigen Weg, seine Vorstellungen von guter Führung, die Bedeutung von Teamgeist und seine Ziele für Mitarbeitende, Gäste, Patienten und Bewohner.
Sie sind nun seit rund einem Monat Hoteldirektor – wie haben Sie die ersten Wochen erlebt?
A. Dähler: Es war ein sehr intensiver erster Monat mit vielen Begegnungen und Gesprächen. Ich wurde vom Team gut aufgenommen und zügig in das Tagesgeschäft eingebunden.
Gab es etwas, das anders war, als Sie es erwartet hatten? Stimmen Vorstellung und Realität überein?
A. Dähler: Das ist schwer zu sagen; ich stehe noch ganz am Anfang und habe die Bildung des ersten Eindrucks noch nicht abgeschlossen.
Sie kommen ursprünglich aus der Gastronomie. Wie prägt diese Erfahrung heute Ihre Arbeit als Hoteldirektor?
A. Dähler: Es ist ein grosser Vorteil, Problemstellungen, die sich ergeben, bereits aus eigener Erfahrung zu kennen; so kann schnell darauf eingegangen und es können Lösungen gefunden werden.
Was hat Sie motiviert, den Schritt von der Gemeinschaftsgastronomie in die Hotellerie und schliesslich in die Direktion
zu machen?
A. Dähler: Ich bin in der Hotellerie ausgebildet und habe viele Jahre in der Branche gearbeitet. Ich kenne dieses wunderbare Umfeld gut und war in den letzten Jahren selbst immer nahe an der Branche dran. Daher kam der Schritt in die neue Funktion für mich nicht überraschend.
Sie werden als praxisnaher und authentischer Führungspersönlichkeit beschrieben – was bedeutet gute Führung für Sie
persönlich?
A. Dähler: In erster Linie Vorbild zu sein und auf Augenhöhe mit den Menschen umzugehen – das ist für mich die Basis eines erfolgreichen Führungsalltags.
Was ist Ihnen im Umgang mit Mitarbeitenden besonders wichtig?
A. Dähler: Ein respektvoller Umgang in beide Richtungen ist mir wichtig. Zudem lege ich Wert darauf, die Mitarbeitenden in einem gesunden Masse zu fordern und zu fördern. Jede und jeder, der möchte, soll die Chance erhalten, sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln.
Wie möchten Sie den Teamspirit im Haus weiter stärken?
A. Dähler: Auch hier sehe ich die Führungskräfte als Vorbilder. Wir müssen die Freude an dem, was wir tun, vorleben und unsere Teams damit anstecken. Jede/r soll verstehen, dass seine Aufgabe wichtig ist und diese zum Gesamterfolg beiträgt. Wir dürfen stolz sein in so einem traditionsreichen Haus zu arbeiten und den Bewohnern, Patienten und Gästen Gutes zu tun.
Welche Themen hatten für Sie in den ersten Wochen oberste Priorität?
A. Dähler: Das Kennenlernen der Menschen im Haus. Weiter sicher das Definieren der Zusammenarbeit und das Bilden von Strukturen.
Gab es bereits erste Massnahmen oder Veränderungen, die Sie angestossen haben?
A. Dähler: Ich darf bereits seit einem Jahr im Rahmen des Projektes, viele Veränderungen mitgestalten. Daher kann ich nicht sagen, dass die Veränderungen, die seit Anfang Jahr passieren, erst dann angestossen wurden. Es ist ein Prozess, der seit der Übernahme des Hotels im Jahr 2024 läuft. Nun gilt es, an der Basis zu erkennen, was uns hilft und was wir verändern oder anpassen wollen.
Was möchten Sie für Ihre Mitarbeitenden erreichen? Was für Ihre Gäste?
A. Dähler: Ich habe es bereits erwähnt: Die Mitarbeitenden sollen gerne zur Arbeit kommen und stolz sein auf das, was sie tun. Dann ist schon vieles erreicht und eine gute Grundlage für den Erfolg geschaffen. Gäste, Patienten und Bewohner sollen sich bei uns wohlfühlen, es soll ihnen an nichts fehlen, und sie sollen ihren Aufenthalt bei uns in bester Erinnerung behalten.
Was wäre für Sie ein Zeichen dafür, dass Sie in einem Jahr sagen können: «Wir sind auf dem richtigen Weg»?
A. Dähler: Wir erhalten Feedback von unseren Gästen, Patienten und Residenzbewohnern. An diesen Rückmeldungen können wir tagtäglich messen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Natürlich zeigen uns auch das gastronomische Angebot und die Auslastung der Restaurants und Hotelzimmer, ob wir erfolgreich arbeiten. Am Ende ist es das Gefühl, wenn man ein Hotel betritt, das einem sagt, ob wir auf dem richtigen Weg sind oder nicht. Die Hotellerie ist eine Branche um und mit Menschen; oberste Priorität ist, dass eine gute Stimmung besteht, in der erfolgreich gearbeitet werden kann.
Beschreiben Sie sich in wenigen Sätzen.
A. Dähler: Ich bin ein positiver und lösungsorientierter Mensch, schätze Ordnung und Klarheit und weiss gerne, woran ich bin. Ebenso sollte immer Platz für ein Lachen sein; Spass und Freude sind wichtige Voraussetzungen, um erfolgreich und glücklich zu sein.
Was motiviert Sie jeden Morgen aufs Neue?
A. Dähler: Ich gehe gerne zur Arbeit, möglicherweise liegt es daran, dass ich das tue, was ich mag. Zudem bin ich ein positiv denkender Mensch, sehe Probleme als Herausforderungen und bin überzeugt, dass es immer eine Lösung gibt. Das lässt mich mit einer gewissen Gelassenheit in den Alltag starten.
Gibt es Werte, die Sie in Ihrer Arbeit besonders leiten?
A. Dähler: Genau diese Frage habe ich im ersten Kadermeeting den Abteilungsleitenden gestellt. Natürlich habe ich dabei auch meine Werte vorgestellt und erläutert; Das Leitbild der Reha Rheinfelden Gruppe basiert auf Kompetenz, Menschlichkeit und Wohlbefinden. Meine persönlichen Werte sind Respekt, Zuverlässigkeit, Spass, Herausforderung und Ehrlichkeit. Respekt, Spass und Ehrlichkeit spiegeln sich für mich direkt in der gelebten Menschlichkeit wider. Herausforderungen anzunehmen und zuverlässig zu handeln, gehören für mich zur Kompetenz. In der Verbindung aller Werte entsteht eine Haltung, die Menschlichkeit in jedem Moment sichtbar macht und damit zu echtem Wohlbefinden beiträgt.
Zum Schluss: Worauf freuen Sie sich persönlich in Ihrer neuen Rolle am meisten?
A. Dähler: Ich freue mich auf alles, was kommt. Etwas herauszupicken ist schwierig. In jedem Fall sind es die Begegnungen mit Menschen, die den Alltag prägen und wertvoll machen.