(mg) Am Donnerstag, 14. März, begrüsste Co-Präsident Markus Gisler 56 Vereinsmitglieder und 9 Gäste zur diesjährigen Mitgliederversammlung des Vereins SeniorInnen für SeniorInnen Rheinfelden im «Treffpunkt» der römisch-katholischen Kirche.
Nachdem die anwesenden Vereinsmitglieder das Protokoll der letztjährigen Versammlung und den Bericht des Präsidiums sowie die Rechnung für das Jahr 2023 einstimmig genehmigt hatten, gedachte man den im letzten Jahr verstorbenen Mitgliedern. Der Vorstand würdigte dabei besonders das Leben und Schaffen seiner Gründungs- und ersten Präsidentin Hanna Furtwängler-Strub, die im Alter von 88 Jahren im letzten Jahr verstorben war.
Nach der Decharge-Erteilung durch die Mitgliederversammlung verabschiedete der Co-Präsident die zurücktretenden Vorstandsmitglieder Bernadette Roshardt (Co-Präsidentin) und Claudia Dossenbach (Aktuarin) sowie den Rechnungsrevisor Werner Müller. Er dankte ihnen für ihren grossen Einsatz mit einem Präsent.
Die verbleibenden Vorstandsmitglieder Madeleine Jenni, Max Scheidegger, Paul Gerhard, Rainer Porschien und Markus Gisler wurden einstimmig bestätigt. Ebenso die beiden Revisorinnen Antoinette Locher und Sonja Keller. Als neues Vorstandsmitglied wurde Marlène Aebischer und als neuer Ersatzrevisor Markus Schumacher gewählt. Als Co-Präsidenten wurden Rainer Porschien (neu) und Markus Gisler (bisher) als Vereinsspitze bestätigt.
Das Vereinsjahr endet jeweils mit dem Kalenderjahr, die Mitgliederversammlung ist üblicherweise frühestens im ersten Quartal des Folgejahres. In der Zeit zwischen Neujahr und Mitgliederversamm-lung getätigte Ausgaben werden jeweils erst nachträglich genehmigt. Um diesen etwas unschönen, budgetlosen Zustand zu beenden, genehmigte die Versammlung dieses Jahr zwei Budgets, eines für 2024 und das folgende für 2025.
Im Jahresprogramm 2024 sind unter anderem folgende Anlässe geplant: am 20. März eine Stadtführung (Martinskirche, Fastentuch und renovierte Johanniterkapelle); am 2. Mai unter dem Titel «wenn das Geld im Alter nicht reicht – finanzielle Sicherheit im Alter» ein Vortrag der Pro Senectute; am 16. Oktober der Besuch der Operette «Gräfin Mariza» der Fricktaler Bühne; am 27. November das Referat «Ernährung im Alter».
Wer sich gewundert hatte, warum der «Treffpunkt» mit den Signalflaggen des internationalen Flaggenalphabets geschmückt war, erfuhr dies im Auftritt des Basler Seemannschors «Störtebekers». Begleitet von einem «Schifferklavier» und aufgelockert von Witzen und Sprüchen gaben Vorsänger und Chor Arbeitslieder der Matrosen, die Shantys zum Besten. Nach dem zweiten Auftritt am Schluss des offiziellen Teils und zwei Zugaben dankte der Co-Präsident den Sängern mit einer Buddel Rum.
Also alles gut? Nicht ganz: Anschliessend gab es Kaffee und Kuchen. Die Kuchen der Bäckerei Rohrer waren von gewohnt ausgezeichneter Qualität. Nur der Kaffee war ziemlich unterirdisch: Dem vielen Kaffeepulver zum Trotz blieb er so dünn, dass man durch ihn hätte Zeitung lesen können. Der Vorstand gelobt Besserung und dankt allen Helfenden für ihre Mitarbeit.