Kurzfilme-Rückschau als ein Minifestival – Ref. Kirche Rheinfelden verleiht den «Goldenen Güggel»
Rheinfelden
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(lr) Filme produzieren gehört nicht zu den Kernaufgaben einer Kirchgemeinde. Dennoch sind in Rheinfelden im Umfeld der reformierten Kirche einige Kurzfilme entstanden. «Filme machen, heisst Geschichten erzählen und das ist eigentlich für Pfarrer und Theologinnen das täglich Brot», sagt Pfr. Leszek Ruszkowski, der in seiner Kirchen-Arbeit immer wieder zur Kamera greift.
In den letzten zehn Jahren ist eine Sammlung von zirka 20 Kurzfilmen entstanden, die eine Geschichte in bewegten Bildern erzählen. Einige werden im Rahmen des Minifestivals öffentlich gezeigt. Zu der Sammlung gehören unter anderem provokative Teaser, die zum Nachdenken über die Aufgabe und die Zukunft der Kirche anregen. Aber auch Werbespots für kirchliche Anlässe sind dabei und Symbolgeschichten, die das Erbe der Reformation für unsere Zeit reflektieren. Die kircheneigene Theatergruppe, das «ChileTheater», stellte den grössten Teil der Schauspieltalente, die sich nicht nur auf der Bühne, sondern auch vor der Linse bewährten. Insgesamt standen in den vergangenen Jahren mehr als 50 Personen vor der Kamera von Leszek Ruszkowski als Laienschauspielerinnen oder als Statisten. Die Rückschau wurde augenzwinkernd als «Kurzfilm-Festival» betitelt. Für die Schauspielleistungen wird ein «goldener Güggel» verliehen. Damit wird verraten, dass nicht nur die Filme, sondern auch die die Trophäe eine Eigenkreation ist. Die Gewinner werden zum Apéro eingeladen, genauso wie das Publikum. Kurzfilm-Festival, Samstag, 25. März, 19.30 Uhr, ref. Kirche Rheinfelden. Eintritt frei.
Bild: Der «Goldene Güggel» wartet in der ref. Kirche auf die Gewinner des Kurzfilmfestivals. Foto: zVg