Ein Produkt der  
Die grösste Wochenzeitung im Fricktal
fricktal info
Verlag: 
Mobus AG, 4332 Stein
  Inserate: 
Texte:
inserat@fricktal.info
redaktion@fricktal.info
Fricktalwetter
Ein paar Wolken
10.4 °C Luftfeuchtigkeit: 66%

Sonntag
7.2 °C | 20.6 °C

Montag
6.7 °C | 21.4 °C

Foto: zVg

Hoffen und handeln: Impulsveranstaltung zur SchöpfungsZeit 2023 in Rheinfelden

(af) Vom 1. September, dem Weltgebetstag zur Bewahrung der Schöpfung, bis zum 4. Oktober, dem Gedenktag des Schöpfungsheiligen Franz von Assisi, dauert die SchöpfungsZeit. Seit der Europäischen Ökumenischen Versammlung von Sibiu (Rumänien) im Jahr 2007 gilt für die Kirchen die Empfehlung, dass diese Zeit «dem Gebet für den Schutz der Schöpfung und der Förderung eines nachhaltigen Lebensstils gewidmet wird».

Das Thema der diesjährigen Schöpfungszeit lautet: «Für das Klima hoffen, heisst handeln!» Es leitet sich ab von dem viel poetischeren afrikanischen Sprichwort: «Wenn du betest, beweg deine Füsse.» Jedenfalls: In irgendeiner Form geht es ums Tun. Und wenn’s ums Tun geht, kommen einem die Bienen in den Sinn. In einem heiteren Folksong, der anlässlich des Welt-Bienen-Tags 2021 auf den sozialen Medien publiziert wurde, heisst es: «Ich bin ein Weltklasse-Bestäuber. Ich kann jetzt nicht haltmachen; wir sehen uns später. Ich muss heute noch zwei Millionen Blumen besuchen.»
Die Auftaktveranstaltung hier in der Nordwestschweiz findet seit nunmehr sieben Jahren in Rheinfelden statt. Die ökumenisch breit Foto: zVgabgestützte Vorbereitungsgruppe (darunter der frühere Magdener Pfarrer und Präsident der OeKU Stephan Degen-Ballmer, der christ-katholische Pfarrer Peter Feenstra, Daniel Frei vom Pfarramt für Weltweite Kirche beider Basel, die römisch-katholische Seelsorgerin Monika Lauper und von der reformierten Kirche Rheinfelden Pfarrerin Christine Ruszkowski und Jutta Wurm, (die den oben zitierten Folksong singen wird), hat als Referentin für den Anlass Brigitte Denk gewinnen können. Die inzwischen pensionierte frühere Leiterin des Projekts «Neue Gärten» des HEKS ist passionierte Imkerin mit eigenem Bienenstand. Im Gespräch deutet sie an, was unsereins tun kann, um die Bienen in ihrem Tun zu unterstützen: «Verzichtet auf chemische Spritzmittel im Garten, auf der Terrasse und dem Balkon; pflanzt einheimische Sträucher und Blumen – auch in Balkonkistli muss man nicht nur Geranium pflanzen; legt eine Wiese an und keinen Rasen; kauft Lebensmittel aus Bio-Anbau; kauft euren Honig beim Imker vor Ort … – damit könnt ihr viel zur Unterstützung der Honigbienen tun.»
Doch mit dem Tun ist nicht alles gesagt. Was Brigitte Denk besonders fasziniert an den Bienen, ist «das komplexe Geschehen im Bienenstock». Man verstehe vieles nicht, sagt sie, zum Beispiel die aussergewöhnliche Fähigkeit dieser kleinen Insekten, sich sowohl im engen, stockdunklen Bienenstock wie auch in der weiten Landschaft über Kilometer hinweg zu orientieren. «Sie haben Sinne, die nicht unsere sind.»
Die Impulsveranstaltung beginnt am Freitag, 1. September, 18 Uhr, in der Martinskirche Rheinfelden mit einem Vortrag von Brigitte Denk, ca. 19.15 Uhr findet eine Liturgische Feier zur SchöpfungsZeit in der Reformierten Kirche statt, anschliessend gibt es einen Apéro.

Fotos: zVg