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Andrea Köhler Strasser stellt Zeichnungen von Jakob Strasser vor.
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Hintergrundinformationen zum Künstler und seinem Werk an der GV des Vereins Jakob Strasser

(eing.) Zur Generalversammlung des Vereins Jakob Strasser am Donnerstag, 11. Juni, im Hotel Schiff Rheinfelden, konnte Präsident Albi Wuhrmann rund 30 Mitglieder begrüssen.

Er führte durch den statutarischen Teil der Versammlung und informierte im Rahmen des Jahresberichts über die Aktivitäten des Vereins im Jahr 2025. Speziell wies er auf die erneuerte Website www.jakobstrasser.ch hin. Sie gibt Einblick in das umfassende Schaffen des Rheinfelder Kunstmalers Jakob Strasser (1896 bis 1978) und die Tätigkeiten und Aufgaben von Verein und Stiftung Jakob Strasser. Die Versammlung genehmigte die von Rolf Lützelschwab erläuterte Jahresrechnung 2025 sowie das von ihm präsentierte Budget 2026. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Albi Wuhrmann (Präsident), Andrea Strasser Köhler, Sophie Köhler, Nina Capek und Rolf Lützelschwab (Kassier) wurden für eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren wiedergewählt. 

Unter «Varia» bedankte sich Paul Oechslin, Präsident der Stiftung Jakob Strasser, für die vom Verein 2025 erhaltene Spende in Höhe von 2500 Franken, und er berichtete über die Tätigkeit der Stiftung. 2025 konnte sie zwei für die Kernsammlung bedeutende Ölbilder erwerben, darunter ein Werk von 1938, mit dem Titel «Kurmusiker im Kurbrunnen». Aus Nachlässen durfte sie mehrere Werke als Schenkung entgegennehmen. Eine höchst anspruchsvolle Herausforderung für die Stiftung ist die Beschaffung der finanziellen Mittel für erforderliche Restaurierungen. Gemäss Stiftungszweck gehört es zu ihren Aufgaben, jene in ihrem Besitz stehenden Werke langfristig zu erhalten und der Öffentlichkeit zugängig zu machen, welche dem Kernwerk Jakob Strassers zugeordnet werden.

Es ist eine wunderbare Tradition, dass an den Generalversammlungen des rund 60 Mitglieder zählenden Vereins Jakob Strasser regelmässig inhaltliche Themen rund um das Werk des Künstlers im Zentrum stehen. Dieses Mal stellte Andrea Strasser Köhler Zeichnungen von Jakob Strasser vor, die zwischen 1919 und 1976 entstanden sind, also während seiner ganzen Schaffensperiode. Viele dieser Zeichnungen waren Studien für später entstandene Bilder, die ebenfalls gezeigt wurden. – In einem zweiten Beitrag berichtete Chris Leemann über die Interviews, die er Mitte der Siebzigerjahre mit dem damals bald 80-jährigen Jakob Strasser geführt hatte. Daraus hat Chris Leemann 1976 das Büchlein mit dem Titel «Die Kritiker nannten mich immer einen eigenwilligen Maler» verfasst. Es wurde vom Verein 2025 neu gedruckt und kann zum Preis von 20 Franken auf der Website www.jakobstrasser.ch bestellt werden. Diese beiden Beiträge von Zeitzeugen haben neue, ganz spannende Einblicke ins Leben von Jakob Strasser und in sein umfassendes Werk vermittelt.

Zum Schluss wurde ein Apéro offeriert, der einen guten Rahmen bot für Begegnungen und Gespräche rund um Jakob Strasser und sein nicht nur für Rheinfelden und die Region bedeutendes Werk.

Bild: Andrea Köhler Strasser stellt Zeichnungen von Jakob Strasser vor.
Foto: zVg