(bb) Die Tagung «Wald und psychische Gesundheit: Ressourcen stärken, Resilienz fördern» in der Reha Rheinfelden (organisiert und durchgeführt durch die Arbeitsgemeinschaft für den Wald, dem Gesundheitsforum Rheinfelden und dem Netzwerk für psychische Gesundheit) war ein voller Erfolg.
Zahlreiche Fachpersonen aus den Bereichen Gesundheit, Therapie, Forschung, Forstwirtschaft und Prävention folgten der Einladung und nutzten die Plattform für einen intensiven interdisziplinären Austausch sowie zur Vernetzung.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die zunehmende Bedeutung der psychischen Gesundheit in unserer Gesellschaft. Aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass ein grosser Teil der Bevölkerung von psychischen Belastungen betroffen ist – umso wichtiger sind neue, wirksame und zugleich niederschwellige Ansätze zur Förderung von Wohlbefinden und Resilienz. Der Wald rückt dabei immer stärker in den Fokus: Als unmittelbar zugänglicher Lebensraum bietet er vielfältige Möglichkeiten, die psychische Gesundheit zu stärken und präventiv zu fördern.
Die Tagung knüpfte an den erfolgreichen Vernetzungsanlass «Der Wald als Arzt» an und führte den Dialog konsequent weiter. In fundierten Fachreferaten wurden aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt und in einen praxisnahen Kontext gestellt. Gleichzeitig boten Marktstände und Projektpräsentationen Einblicke in laufende Initiativen aus der ganzen Schweiz und zeigten auf, wie vielfältig die Ansätze im Bereich «Wald und Gesundheit» bereits sind.
Ein besonderes Highlight bildete der Waldrundgang im Rheinfelder Forst, bei dem konkrete Anwendungen und Interventionen direkt vor Ort erlebbar wurden. Die Teilnehmenden konnten dabei nicht nur theoretisches Wissen vertiefen, sondern die positiven Effekte des Waldes unmittelbar erfahren. Diese Verbindung von Wissenschaft und Praxis wurde von den Teilnehmenden als besonders wertvoll hervorgehoben.
Die Tagung hat deutlich gemacht, dass das Thema nur im Zusammenspiel verschiedener Disziplinen sein volles Potenzial entfalten kann. Der Austausch zwischen Fachpersonen aus Medizin, Psychologie, Forstwirtschaft und weiteren Bereichen wurde als inspirierend und richtungsweisend wahrgenommen. Neue Kontakte wurden geknüpft, bestehende Kooperationen gestärkt und Ideen für zukünftige Projekte entwickelt. «Mich hat dieser Tag erneut motiviert, Neues für die NutzerInnen des gesundheitsfordernden Angebots des Gesundheitsforums zu iniziieren und umzusetzen», hielt Béa Bieber am Schluss der Veranstaltung fest.
Das OK zieht ein durchwegs positives Fazit. «Die grosse Resonanz und das engagierte Mitwirken aller Beteiligten zeigen, wie relevant und aktuell das Thema ist», so die Organisatorinnen. «Gemeinsam konnten wir wichtige Impulse setzen und den Weg für weitere Entwicklungen ebnen.»
Das Gesundheitsforum Rheinfelden bedankt sich herzlich bei allen Referentinnen und Referenten sowie bei sämtlichen Mitwirkenden für ihr grosses Engagement und ihre wertvollen Beiträge. Ein besonderer Dank gilt der Reha Rheinfelden für die herzliche Gastfreundschaft und die hervorragende Infrastruktur, welche wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat. Ebenso danken die Verantwortlichen dem Rheinfelder Forst für die Unterstützung und die eindrücklichen Einblicke im Rahmen des praxisnahen Waldrundgangs.