(eing.) Es gibt dummes, ziemlich und sehr intelligentes Grün. Die Natur erzeugt nur intelligentes Grün. Warum auch sollte sie an dem Ast sägen, auf dem sie sitzt. Dummes Grün erzeugen nur wir Menschen.
Dabei sind wir Menschen – zumindest nach menschlichen Massstäben – deshalb nicht dumm. Wir wissen es nicht besser (Ausbildung, Aufklärung) oder wollen es nicht besser wissen (wirtschaftliche, «soziale» und andere «humane» Gründe). Wie intelligente Menschen intelligentes Grün erzeugen, erfahren Interessierte am 19. April um 19 Uhr im Augarten (Pelikan - Haus im Zentrum) in Rheinfelden.
2023 beging das grösste Rheinfelder Quartier sein 50-Jahre-Jubiläum. Höchste Zeit, nun Visionen nach vorn zu entwickeln für diesen Lebensraum von mehr als 2300 Bewohnern. (Grünes) Potenzial hat die Siedlung reichlich: nur 50 Prozent sind und bleiben überbaut. Am Donnerstag, 19. April, setzen sich fünf Referenten mehrheitlich mit den anderen 50 Prozent auseinander: – Der Augarten – ein Denkmal? Vanessa Vogler, Kunsthistorikerin, Kantonale Denkmalpflege Aargau; – Gartendenkmalpflegerisches Gutachten und Planungshilfe für ein zukunftsfähiges Quartier. Emanuel Münch, Ostschweizer Fachhochschule. – Miteinander statt nebeneinander – ein gesamtheitliches Entwicklungsleitbild für die Siedlung Augarten. Philipp Gassmann, Landschaftsarchitekt, Ostschweizer Fachhochschule. – Bedeutung des Augarten für die Biodiversität und ökologische Vernetzung in Rheinfelden. Albi Wuhrmann, Präsident Natur- und Vogelschutz Rheinfelden. – Essbare Wildpflanzen. Bianca Zogg-Brodbeck, Fachberaterin, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen.
Ein starker Impuls zu Diskussionen, Ideen und schliesslich konkreten Projekten soll von diesem Abend ausgehen. Das wünscht und hofft der Bewohnerverein des Augarten. Mehr Informationen unter www.augarten.ch