(jhb) Einmal mehr war die Kirche in Oeschgen gut gefüllt bei einem Anlass der Reihe «Kultur in der Kirche» und bewährte sich zum einen als wunderbarer Resonanzraum mit ihrer schönen Akustik und zum anderen als Ort der Begegnung und Gastfreundschaft.
Isabelle Pampuch, Harfenistin und Inhaberin der Harfenbörse in Gipf-Oberfrick trat mit zwei Harfenensembles auf: Mit der Zauberharfengruppe von Stein und dem Harfenensemble der Harfenbörse Pampuch. Ausserdem spielte sie solistisch und im Duett mit Harfenist und Harfenlehrer Emanuel Brun. Es erklangen sowohl barocke Stücke mit festlich-anmutigem Charakter als auch gefühlvolle irische Volksmusik und Kompositionen des in diesem Jahr verstorbenen Komponisten Christoph Pampuch.
Pfarreiseelsorgerin Christina Kessler dankte den Musiker/innen herzlich. Sie nannte das Klangerlebnis «eine Umarmung aus Tönen» und meinte, das sei «Nahrung für die Seele». Nahrung für den Leib gab es dann beim anschliessenden Apéro mit Gebäck von den Harfenspielerinnen und Getränken der Gruppe «Raum für mehr». Dieser wurde wegen eines kurzen Regengusses vom Kirchplatz in die Kirche verlegt, was bei den Gästen aus nah und fern gut ankam.