(ck) Alle Jahre wieder − und doch immer wieder neu und anders ist die Chinderfyr an Heilig Abend in Oeschgen.
Diesmal trafen sich Gross und Klein zunächst bei eisigem Wind und einzelnen Schneeflocken auf dem Kirchplatz. Pfarreiseelsorgerin Christina Kessler erinnerte an die Hirten auf dem Feld, die in Dunkelheit und Kälte ihrer Arbeit nachgingen, als sie plötzlich vom Engelschor (Projektkinderchor unter Leitung von Luzia Wunderlin) überrascht und auch ziemlich erschreckt wurden.
«Da müssen wir hin!», beschlossen die Hirten und zogen alle gemeinsam in die warme und feierlich geschmückte Kirche ein. Doch ohne Geschenk wollten die Hirten nicht zu Maria und Josef und dem Kind kommen. Olivia Kiefer präsentierte plötzlich ein riesiges Paket. Doch bevor das Geschenk beim Jesuskind ankam, musste es zuerst ausgepackt werden – und wurde dabei immer kleiner. Zuerst durfte die älteste Person in der Kirche Hand anlegen. Später der Grösste oder die, die erst am kürzesten in Oeschgen wohnt. Zuletzt war die jüngste Gottesdienstbesucherin dran – gerade mal neun Monate alt. Doch was war das denn nun für ein Geschenk, das die Hirten dem Kind brachten? Es war etwas, was sie von Gottes himmlischem Boten bekommen hatten. Wer es genau wissen will, kann in die Oeschger Kirche kommen und nachschauen…