(ba) Bei sommerlichen Temperaturen begrüsste der Michael Siegrist, Präsident des Naturschutzvereins Obermumpf, am Samstag die zahlreich erschienenen Mitglieder zu einem Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet Studenmatt.
Dass der Verein Unterstützung durch zwei Gäste und Kinder von Vereinsmitgliedern erhielten, freute alle sehr. Ausgerüstet mit Rechen und Gabeln befreite die motivierte Schar das Naturschutzgebiet und das darin vorkommende Rinnsal und den Weiher von zurückgeschnittenem Gras, reichlich wachsendem Schachtelhalm und wuchernden Brombeerausläufern.
An einer Feuchtstelle entdeckten die Arbeitenden einen jungen Feuersalamander. Diese Amphibienart mit der auffälligen schwarz-gelben Färbung bevorzugt feuchte und kühle Lebensräume mit langsam fliessenden Gewässern. Hier macht der nachtaktive Feuersalamander Jagd auf Insekten, Spinnen, Würmer und Schnecken.
Nach getaner Arbeit wurden die Naturfreunde vom Feldkoch Hansjörg Benz mit einem feinen Mittagessen überrascht. Gutgelaunt genossen alle das feine Essen und das gemütliche Zusammensein und liessen bei angeregten Gesprächen diesen tollen Arbeitseinsatz ausklingen. Das gemeinsame Wirken für dieses schöne Naturschutzgebiet und die daraus entstehende Förderung der Artenvielfalt hat allen gut getan.
Ein Artenförderunsprojekt ist die Wieselförderung. Und die trägt in diesem abwechslungsreichen Naturschutzgebiet bereits Früchte.
Im Juni konnten diese hübschen, flinken Mäusejäger im Gebiet Studenmatt beobachtet werden. Wiesel sind nur dort heimisch, wo gestufte Waldränder, Hecken, Altgrasstreifen, Asthaufen und Steinhaufen dem kleinen Raubtier Deckung bieten, und sich Orte anbieten, wo sie geschützt ihre Jungen aufziehen können.