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Manuela Widmer mit drei ihrer Bilder. Der Schmetterling entstand in ihrem Malkurs im Piemont und wurde zum Sinnbild für den Start ihrer Malkarriere. Foto: Sonja Fasler

Von der Buchhaltung in die Welt der Kunst: Manuela Widmer zeigte in Oberhof ihre Bilder

(sfa) Manuela Widmer hat den Schritt gewagt und sich ganz der Kunst verschrieben. Die in Frick aufgewachsene Künstlerin, die zuletzt in Kaisten daheim war, hat Ende 2023 ihre Zelte im Fricktal abgebrochen und will fortan im Tessin ihrer Leidenschaft, dem Malen, frönen. Am Wochenende zeigte sie in ihrer ersten Ausstellung im KUNSTraum Oberhof 50 ihrer Werke.

Drinnen frühlingshaft-farbenfrohe Bilder, draussen nasskaltes winterliches Wetter – beinahe symbolhaft für einen Werdegang voller Gegensätze. Bis Ende letzten Jahres schlug sie sich noch als Buchhalterin mit Abschlüssen und Mehrwertsteuer-Abrechnungen herum. Dabei sei schon zu Schulzeiten die Malerei ihre Leidenschaft gewesen und anstelle einer KV-Lehre hätte sie damals lieber die Kunstgewerbeschule besucht, verrät die 55-Jährige. Auch wenn die Kunst nebst der Erziehung ihrer beiden Töchter und dem Vollzeit-Job nur auf Sparflamme lief – ganz liess sie Manuela Widmer nie los. Als sie sich 2022 endlich einmal eine längere Auszeit nehmen konnte, reiste sie ins Piemont, besuchte dort einen Malkurs und es packte sie erneut. Das grosse Bild eines Schmetterlings in Acryl auf Leinwand in Mixed-Media-Technik ist quasi Sinnbild für den Start ihres neuen Lebensabschnitts geworden und dient gleichzeitig als Logo auf ihren Visitenkarten. Durch einen weiteren Kurs erwachte ihre Liebe zur Aquarelltechnik, in der ihre neusten Bilder gemalt sind. Allein seit Anfang Jahr ist so eine ganze Reihe von filigranen Aquarellbildern entstanden, die Orte und Gebäude im Piemont und dem Tessin zeigen.

Ein grosser Teil der Aquarelle ist in diesem Jahr entstanden. Foto: Sonja Fasler «Manchmal muss man dem Glück und der Gesundheit den Vorzug geben. Ich lasse mich nur noch von positiver Energie leiten, bin glücklich und erfüllt», so die Künstlerin, die unter dem Namen «manuWi» auftritt, zu ihrem neuen Lebensabschnitt.
Das Tessin zum neuen Lebensmittelpunkt zu machen, lag nahe, hatte sie doch in den letzten Jahren bereits meist die Ferien mit ihrem Partner dort verbracht. Seit dem Umzug nach Gordola will sie sich nun voll und ganz der Kunst widmen und ihre Aquarell- und Acrylbilder malen.
Mit ihrer ersten Ausstellung, über die sie eine äusserst positive Bilanz zieht, ist ein weiterer Schritt gemacht. Ihre Website ist ebenfalls bereits im Aufbau www.pittura-manuwi.ch

Bilder:
Erstes Bild: Manuela Widmer mit drei ihrer Bilder. Der Schmetterling entstand in ihrem Malkurs im Piemont und wurde zum Sinnbild für den Start ihrer Malkarriere. Foto: Sonja Fasler
Zweites Bild: Ein grosser Teil der Aquarelle ist in diesem Jahr entstanden. Foto: Sonja Fasler