(ms) Zur Einwohnergemeindeversammlung in Oberhof erschienen am Mittwoch 47 der 410 Stimmberechtigten. Alle Beschlüsse unterstehen somit dem fakultativen Referendum – ausser die Zusicherung des Gemeindebürgerrecht.
Nach zwei Jahren Unterbruch spielte die Musikgesellschaft Wölflinswil-Oberhof zu Beginn der Versammlung auf. An der Versammlung wurde letztmals das Gemeindebürgerrecht an eine Familie zugesichert. Gemäss Gemeindeordnung steht dem Gemeinderat diese Kompetenz ab dem Jahr 2023 zu. Dory Czech und ihren Kindern wurde dieses Gemeindebürgerrecht zugesichert.
Die Verlängerung des zinslosen Darlehens an die Gasthof Adler Oberhof AG sorgte für einige Diskussionen. Ein Antrag, das Darlehen statt für fünf nur für ein Jahr zu verlängern, wurde abgelehnt. Dem Antrag, der eine Verlängerung von fünf Jahren vorsieht, wurde schlussendlich zugestimmt.
Die weitere Planung der Sanierung der Dorfstrasse hängt auch mit möglichen regionalen Hochwasserschutzmassnahmen zusammen. Die beiden Projekte sind momentan nicht im Gleichschritt, weshalb die weiteren Projektierungsarbeiten erst im neuen Jahr weitergeführt werden können. Ebenfalls wird für die Projektierungsarbeiten mehr Geld benötigt. Dem entsprechenden Zusatzkredit in Höhe von 60 000 Franken wurde zugestimmt. Mit der Vorlage eines Baukredites für die Sanierung der Dorfstrasse ist auf Sommer 2023 zu rechnen. Um einen Investitionsstau zu verhindern, soll das Projekt Sanierung Hofzufahrten Schwefelschür und Pilger vorgezogen werden. Der entsprechende Bruttokredit in Höhe von 195 000 Franken wurde bewilligt. Das Budget 2023 mit einem Aufwandüberschuss von rund 170 000 Franken wurde mit einem unveränderten Steuerfuss von 125 % genehmigt.
Die 20 anwesenden Ortsbürger (von 103) stimmten allen Traktanden zu. Das Budget 2023 sieht einen Aufwandüberschuss in Höhe von 14 570 Franken vor.