(rb) Am vergangenen Mittwoch machten sich 27 Frauen aus den vier Gemeinden Schupfart, Obermumpf, Mumpf und Wallbach auf den Weg, um dieses Museum zu erkunden.
Alle staunten nicht schlecht über 4000 Exemplare aus verschiedenen Epochen und Materialien wie Holz, Bambus, Rattan, Messing,
Eisen, Plexiglas und aus Kunststoff. Der älteste stammt gemäss Infobroschüre aus dem 16. Jahrhundert und ist aus Holz. Aber es muss schon viel früher etwas gegeben haben, denn die Höhlenbewohner mussten ihre Felle auch irgendwo zum Trocknen aufgehängt haben. Dass auch die Kleiderbügel den Modetrends unterworfen waren oder sind, konnte man hier gut feststellen: Wie zum Beispiel ein spezieller Muffkleiderbügel oder ein sogenannter Vatermörderbügel (Stehkragen, der wohl den Träger gewürgt hat).
Es gab da reichlich viel zu betrachten und immer wieder tönte es: "So einen hatte oder habe ich auch", "den hatte ich als Kind", "in diesem Kleidergeschäft kauften wir ein" etc. Auch der Museumsführer hatte viel zu berichten und Anekdoten zu erzählen über die Kleiderbügel und die Räumlichkeiten.
Im Apéroraum, umgeben von Kleiderbügeln, machten es sich die Frauen gemütlich bei Speckzopf, einem Glas Wein und vielen "Weisch-no"-Geschichten. Auch die obligaten Vreni-Schoggichüechli durften nicht fehlen.
Nachdem sich alle sattgesehen hatten, nein falsch, es gab immer noch mehr zu entdecken, hiess es mit dem Car zurück nach Mumpf zu fahren. Dies ganz ohne Stau, rechtzeitig, um miteinander noch ein Nachtessen zu geniessen und das Miteinander zu pflegen.
Die Frauen waren dankbar für das tolle Erlebnis, und jede wird wohl ihre Kleider in Zukunft mit ganz anderen Gedanken auf den Bügel hängen.