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AEW übernimmt 50 Prozent der Aktien an der Wärmeverbund Möhlin AG

(aew) Die AEW Energie AG hat die 50 Prozent Aktien der Gemeinde Möhlin an der Wärmeverbund Möhlin AG übernommen und ist somit hundertprozentige Eigentümerin der Aktiengesellschaft. Die Vertragsunterzeichnung fand am 6. Februar mit Vertretern der Gemeinde Möhlin und der AEW statt. Möhlin hatte dem Verkauf am 23. November zugestimmt. Dies schreibt die AEW in einer Medienmitteilung.

Möhlin ebnet den Weg zur Weiterentwicklung der Fernwärme
Im Herbst 2023 hatte der Gemeinderat von Möhlin darüber beraten, die Anteile an der Wärmeverbund Möhlin AG zu verkaufen. Das Geschäft wurde gutgeheissen und am 23. November der Gemeinde zur Abstimmung vorgelegt. Die Einwohnerinnen und Einwohner haben dem Verkauf ihrer Aktien an der Wärmeverbund Möhlin AG in einem Umfang von 50 Prozent des Gesamtaktienkapitals zugestimmt. Jetzt fand die Unterzeichnung des Aktienkaufvertrags statt.
Damit ist die AEW Energie AG hundertprozentige Eigentümerin der Aktiengesellschaft. Die Wärmeverbund Möhlin AG wird zeitnah liquidiert und mit der AEW Energie AG fusioniert.
Die Fusion stelle einen entscheidenden Schritt in der geplanten Weiterentwicklung der Fernwärme in Möhlin dar, schreibt die AEW, die so die notwendigen Erneuerungen zügig angehen, die Wärmeversorgung weiterhin zuverlässig und ökologisch sicherstellen und den Ausbau gezielt vorantreiben könne.

Jahrzehntelange Erfahrung im Wärme- und Kältegeschäft
Vor knapp dreissig Jahren hat die AEW zusammen mit der Gemeinde Möhlin im Gewölbekeller des Schulhauses Obermatt in Möhlin mit der Inbetriebnahme einer Holzschnitzelheizung die ersten Betriebserfahrungen im Fernwärmegeschäft gesammelt. Heute betreibt sie im Aargau und den angrenzenden Kantonen 76 Wärmeverbunde sowie Inselanlagen zur Wärme- und Kälteversorgung. «Sie gehört damit zu den grössten Anbieterinnen in der deutschsprachigen Schweiz. Die überwiegend auf Basis erneuerbarer Energien betriebenen Anlagen verhindern den CO2-Ausstoss von rund 50 000 Tonnen pro Jahr und tragen wesentlich zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung bei», schreibt das Unternehmen.