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Auf der Hottwiler Bühne wird zurzeit intensiv für das neue Stück «Familiengeschäfte» geprobt. Foto: zVg

Lauter ehrliche Betrüger – Theater Hottwil mit einem Stück voller Überraschungen

(eing.) Die Spielleute Hottwil blicken vom 18. bis 26. August hinter die Fassaden einer scheinbar heilen Familienwelt. Wenn dazu auch noch das Familienunternehmen mehr schlecht als recht funktioniert, werden Vertrauen oder gar Moralvorstellungen plötzlich zur Mangelware. In «Familiengeschäfte» tut sich eine Spirale an Lügen, Intrigen und Katastrophen auf.

Geht es um Familienangelegenheiten, läuft nicht immer alles nach Plan. So in diesem Fall auch beim Theater Hottwil. Nach zweimaligem Verschieben des aktuellen Stückes, freut sich die Hottwiler Theaterfamilie nun umso mehr, ihr Publikum endlich willkommen heissen zu dürfen. Vom 18. bis 26. August präsentiert das Theaterensemble «Familien­geschäfte». Der Vorverkauf beginnt nächste Woche.

Spagat zwischen Familie und Firma
In der Turnhalle Hottwil wird eine turbulente Komödie mit viel Tiefgang, voller Satire und haufenweise Situationshumor gezeigt. Autor der rabenschwarzen Komödie ist Sir Alan Ayckbourn. Der Brite gilt als einer der populärsten Gegenwartsdramatiker und ist für viele seiner Werke ausgezeichnet worden.
«Familiengeschäfte» birgt viele Herausforderungen. Eine davon hat Regisseur Marc Frey bereits gemeistert, als er das Stück in die «schwyzerdütsche» Fassung übersetzte. Die nächste Herausforderung ist das grosse Ensemble. Auf der kleinen Hottwiler Bühne präsentieren sich an den Aufführungstagen gleich 13 Personen. Und das nicht nacheinander, sondern oftmals miteinander und nicht selten auch übereinander. Das Bühnenteam hat sich nämlich der Aufgabe angenommen, ein doppelstöckiges, aus mehreren Zimmern bestehendes Bühnenbild zu gestalten.

Zum Stück
Ernst Flury (Robert Keller) hat im Laufe der Jahrzehnte ein Geschäft für etwas edlere Möbel aufgebaut. Was lange gut lief, schreibt mittlerweile immer weniger schwarze Zahlen. Schwiegersohn Roger (Beat Wormstetter) soll es nun richten. Voller Motivation und mit dem Glauben an ehrliche Arbeit stürzt er sich in diese Aufgabe. Ein simpler Ladendiebstahl der Teenie-Tochter lässt aber schon bald alles aus dem Ruder laufen. Die Familie ist plötzlich erpressbar. Nicht allein des Diebstahls wegen. Denn mit Ausnahme von Roger steht es um die Moralvorstellungen der anderen Familienmitglieder nicht gerade gut. Es tut sich eine Spirale an Lügen und Intrigen auf. Endet das Ganze in einer Katastrophe? Ist das Familienunternehmen ruiniert oder mündet es doch in einem Happyend? Für das Publikum von «Familiengeschäfte» bleibt es spannend bis zum Schluss.
Geht es um Familie, soll auch Essen und Trinken nicht zu kurz kommen. Auch hierfür hat sich das Hottwiler Theaterteam etwas Spezielles einfallen lassen. Das Publikum wird nicht wie gewohnt in der Turnhalle bewirtet, sondern kann sich im Aussenbereich bei den Essensstände mit warmen und kalten Speisen eindecken. Um trotz der hitzigen Bühnenszenen das Hallenklima für das Publikum angenehm zu halten, kommen vor den Aufführungen Klimageräte zum Einsatz.
Schon heute wünschen die Spielleute Hottwil ihren Gästen kurzweilige Stunden mit der rabenschwarzen Komödie «Familiengeschäfte».

Reservationen
Reservation ab dem 31. Juli online unter www.theater-hottwil.ch (ab 19.30 Uhr) oder telefonisch von 19.30 bis 21 Uhr unter 076 720 65 78. Anschliessend steht die Reserva­tionshotline vom 2. bis 21. August jeweils montags und mittwochs von 20 bis 21 Uhr zur Verfügung.

Bild: Auf der Hottwiler Bühne wird zurzeit intensiv für das neue Stück «Familiengeschäfte» geprobt . Foto: zVg