(pe) 18 SamariterInnen des Ortsvereins Gansingen-Mettauertal gingen gut gelaunt am 9. September auf Reisen. Mit dem Dü-Da-Do-Auto und Zug erreichten sie bald den Hauptort vom Kanton Basel-Stadt, nämlich Basel. Mit dem Trämli ging’s direkt nach einem kurzen Kaffeehalt ins Pharmaziemuseum der Universität Basel.
Auf der rund 1 ½-stündigen Führung durften die Samaritermitglieder eine Zeitreise durch die Geschichte der Heilmittel und ihrer Herstellung erleben. Das verkohlte Eichhörnchen oder die pulverisierte Mumie als Heilmittel? Könnte sein oder nicht sein. Abschliessend kann die Frage nicht beantwortet werden. Natürlich wurde vielfach mit Pflanzen, Tieren und Mineralien geforscht. Es gab aber auch Versuche mit Gegenständen, die man gar nicht hören wollte und manch einem die Mundwinkel nach unten zog.
Nach der umfangreichen Sammlung der früher gebrauchten Arzneistoffe führte das Trämli die Gruppe weiter nach Arlesheim und mit einem Fussmarsch erreichten die Gruppe bald die Parkanlage Ermitage. Nach dem Picknick aus dem Rucksack erkundeten die Samariter den Park. Die Ermitage ist der grösste englische Landschaftsgarten in der Schweiz. Die schöne Natur mit den Felsenklippen, Höhlen und Weihern war einfach bezaubernd. Mit der Ermitage verbinden aber viele Leute Erinnerungen und eindrückliche Erlebnisse und sprechen auch von einem Kraftort, das zum Meditieren und Yoga machen einlädt. Als dann alle beim schönen prickelnden Wasserfall ankamen, war die Freude gross, wurde der Spaziergang durch die Anlage leider immer mehr und mehr zum schweisstreibenden Akt.
Nach Verlassen des Kraftortes und neuer Energie wurde der Anstieg zur Ruine Dorneck unter die Füsse genommen. Die Köpfe fingen aber bald an zu glühen und auch der Puls stieg zum Teil markant an. Mit dem kühlen Glacehalt und der wunderbaren Aussicht von der Ruine waren die Strapazen jedoch wieder schnell vergessen. Der anschliessende Fussmarsch führte dann durch das Goetheanum bald wieder Richtung Tramstation und anschliessend ging’s dann wieder via Hauptort zurück ins Fricktal.
Ein toller Tag mit sehr heissen Temperaturen nahm seinen Ausklang. Ein Dank ging an die Reiseleiterinnen Marianne und Petra Müller für die Organisation des Tages.
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