(hc) Stopp – Ausgebucht! Kaum war der Termin für den auf dem Jahresprogramm ausgeschriebenen Ausflug zum Roche Tower in Basel bekannt, schon war er ausgebucht. Um die vielen weiteren Interessierten zu trösten, folgte einen Monat später, gleich ein zweiter. Auch dieser war im Nu besetzt.
Dann ging’s am Empfang beim Bau 2 gleich los. Persönlicher Ausweis abgeben. Dieser wurde durch einen Besucherbatch ausgetauscht. Tasche, Rucksack etc. kamen in ein Schliessfach. Nur mit dem Natel als Gepäck wurden alle mit dem Lift in das oberste Stockwerk des 550 Mio Franken schweren Towers befördert. Ja, nur mit dem Natel, denn es darf nur von der Top-Floor-Cafeteria aus fotografiert werden. Kaum spürbar, und schon waren die 205 Höhenmeter geschafft. Dort, wie könnte es auch anders sein, geniesst man eine grandiose Rundumsicht über Basel und die ganze Region. Alles scheint in unmittelbarer Nähe zu sein. St. Chrischona, Flughafen, Rheinbrücken, Unispital usw. usf.
Auf der geführten Tour bekamen wir auch Einblick in die sehr grosszügig wirkenden Arbeits- und Begegnungszonen, wie diese genannt werden. Auffallend viele Pflanzen sollen zu einer angenehmen Atmosphäre beitragen, sagt man uns. Naja, sieht zwar sehr schön aus, aber auf Dauer in so grossen Räumlichkeiten ohne persönlichen Arbeitsplatz, resp. wo täglich ein neuer, freier Platz gesucht und eingenommen werden muss, zu arbeiten? Aufgrund der ausgetauschten, fragenden Blicke von uns, schien sich die Vorstellung eher in Grenzen zu halten.
Nach einer guten Stunde, wieder unten am Empfang, wurde der Batch gegen unsere ID ausgehändigt und das ‚Gepäck‘ geholt. Mit einem Applaus und einem Dankeschön, verabschiedeten wir uns von der Gastgeberin. Alles in allem war es ein sehr interessanter und informativer Besuch. Gerne empfehlen wir diesen weiter.