(hi) Der Präsident des Verschönerungsvereins Kaisten konnte knapp 100 Personen, darunter auch viele neue Gesichter, beim Schulhaus Kaisten zur diesjährigen Bannwanderung begrüssen. Dies war auf Grund der unsicheren Wetterlage sehr erfreulich.
Die Route führte vom Schulhaus Kaisten via Mühliweiher, Egler und Fröschmatt Richtung Kraftwerk Laufenburg zu den Gewächshäusern von «Baur Gemüse». Dort erfuhren die Teilnehmer/innen von Matthias Baur sehr interessantes über den Gemüsebau direkt vor ihrer Haustüre. Abwechslungsweise wurde eine Gruppe durch die Gewächshäuser geführt, während die andere den Znünihalt genoss. Für den Grossteil der Anwesenden war es das erste Mal, den Hofladen zu sehen. Frischer kann man kein Gemüse kaufen. Weiter ging es Richtung Fischerhütte dem Rhein entlang bis zur «Murger Fahr». Unterwegs konnte die grosse Wandergruppe Informationen über den «Vater Rhein» von Hugo Imhof geniessen. Er erzählte in Versform über die Entstehung, den Verlauf und so einiges mehr über diesen grossen Fluss. Man merkte, dass ihm dieses Gewässer ans Herz gewachsen ist, denn er ist in Basel direkt am Rhein aufgewachsen. Mit grossem Applaus wurde diese Darbietung verdankt.
Auch der Altförster Ernst Furler erwartete mit interessanten Informationen über die bestehenden Pflanzen im Wald auf. Vor allem erfuhren die Teilnehmenden einiges über «Neophyten». Das sind Pflanzen, welche bei uns nicht heimisch sind und deshalb unsere bestehende Flora aus dem Gleichgewicht bringen können. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden wird in Kaisten dieses Problem zu wenig angegangen. Auch für diese Ausführungen war ihm der Applaus sicher. Anschliessend ging es mit Umwegen via FC-Hütte zurück zum Schulhaus. Der Verschönerungsverein hatte die verschiedenen Wege in seinen Einsätzen ausgemäht, so dass man problemlos durchgehen konnte. Kurz vor dem Eintreffen beim Schulhaus markierte Petrus nochmals Präsenz und liess es regnen, was der guten Laune aber nichts anhaben konnte.
Mit manch gutem Gespräch im Rucksack trafen die Anwesenden mit Hunger und Durst beim Schulhaus ein. Der Feuerbraten von Ernst Furler schmorte bereits in einem grossen Haufen Glut. Dazu gab es Kartoffel-, Rüebli- und Selleriesalat sowie feines Brot, gebacken von Thomas Winter. Auch das Angebot an Getränken war reichlich, sodass die Anwesenden ihren Durst und Hunger stillen konnten. Es scheint allen geschmeckt zu haben. Auch die Nuss-Stangen zum Kaffee waren sehr beliebt.
Nach dem Essen bedankte sich Andre Bisig bei den Referenten für die fachkundigen Ausführungen und bei den Helfern für den grossen Einsatz, sowie den grosszügigen Spenden der Gäste. Nach und nach machten sich alle zufrieden auf den Heimweg. Es blieb noch das Aufräumen und Zurückblicken auf einen sehr erfolgreichen Tag.