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Rücktritt aus Vorstand nach 20 Jahren – GV des Naturschutzvereins Ittenthal

(rm) Präsident Robert Moritz konnte am Freitag, 22. März, um 19 Uhr 16 Anwesende im Restaurant Sonne in Ittenthal zur ordentlichen GV des Naturschutzvereins Ittenthal begrüssen. Leider waren dies etwas weniger Teilnehmende als im Jahr 2023.

Die Traktandenliste wurde genehmigt und die Versammlung konnte zügig durchgeführt werden. Stimmenzähler war Marcel Meier. Das Protokoll der GV vom 17.03.23 sowie die Jahresrechnung 2023 und der Jahresbericht des Präsidenten 2023 wurden einstimmig genehmigt.

Peter Kalt für Rita Märki
Im Vorstand ist ein Wechsel zu verzeichnen: Rita Märki gab nach 20 Jahren als Beisitzerin ihren Austritt aus dem Vorstand. Ihr Einsatz wurde herzlich verdankt, u.a. mit einem Präsent. Als ihr Nachfolger stellte sich Peter Kalt zur Verfügung und wurde von der Versammlung einstimmig und unter Applaus gewählt.
Das Jahresprogramm 2024 wurde angenommen. Dieses ist auch zu finden auf der Homepage des Vereins unter www.nvittenthal.ch (news). Nachdem letztes Jahr kurzfristig beschlossen worden war, nicht am 2. GWundermärt teilzunehmen, hat der Verein dieses Jahr geplant, am 3. GWundermärt am 16. November 2024 in der MZH Ittenthal wiederum mitzumachen.
Gedankt wurde unter anderem Therese Schärer für das Brennholz, welches sie gespendet hat für die Feuerstelle Tälematt, und Colin Winter für seine Einsätze an den beiden Arbeitstagen mit seinem Traktor.
Die Versammlung wurde zwischendurch unterbrochen, um das Nachtessen einzunehmen.

«Chaischter Heugümper»
Zum Schluss hielt Jürg Winter aus Kaisten einen sehr spannenden Vortrag mit tollen Foto-Nahaufnahmen über die «Chaischter Heugümper». Die Anwesenden erfuhren dabei, dass es allein in Kaisten zirka 20 verschiedene Arten von Heuschrecken gibt. Einige wurden wahrscheinlich mittels Kiestransporten vom Tessin hierhergebracht und sind vor allem in der Kiesgrube zu finden. Man unterscheidet zwischen Langfühlerheuschrecken und solchen mit kurzen Fühlern. Die Männchen unterscheiden sich deutlich von den Weibchen, da diese über einen sog. Legebohrer verfügen, um die Eier in die Pflanzenstängel abzulegen. Die meisten Arten hört man durch ihren «Gesang». Es gibt aber auch eine Art, welche mit den Hinterbeinen trommelt. Dies ist jedoch für die Menschen nicht hörbar. Jürg Winter wurde für den informativen Vortrag mit einer Flasche Ittenthaler Wein herzlich gedankt. Ein Dank ging auch an alle an der GV Anwesenden.