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Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

Foto: Jörg Wägli

Original Chaischter Strossefasnacht – Narren heizten ein

«Mer heized ih ..... mit Chohle!» So lautete das Motto der diesjährigen Chaischter Fasnacht in Anlehnung an das unvergessliche Köhlerfest im September letzten Jahres, zu welchem die Fasnachtsgesellschaft «Chaischter Haldejoggeli» und die Guggenmusik «Prototype Chaischter» zusammen mit unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfern eingeladen hatten. Und so dominierten die Köhlerei bzw. (Holz)-Kohle und die Farbe Schwarz auch die Original Chaischter Strossefasnacht vom Sonntagnachmittag im Chaischter Mitteldorf.

JÖRG WÄGLI

Foto: Jörg WägliDie Mitglieder des Elternvereins waren beispielsweise als glückbringende «Chämifäger» am kleinen, aber äusserst feinen Fasnachtsumzug unterwegs. «Köhlerbeiz lauft wiiter» verkündeten die «Luz-Buebe» und deckten die unzähligen, oft ebenfalls verkleideten Schaulustigen mit Unmengen von schwarzen Konfettis ein.

Foto: Jörg WägliAls Köhlerfrauen hatten die Turnerinnen des Frauenturnvereins ihren diejährigen Auftritt an der Strossefasnacht. Mit scharfzüngigem schwarzem Humor nahmen sie kein Blatt vor den Mund bzw. hielten in ihren Reimen dem einen oder anderen Kaister und It­tenthaler Einwohner den Spiegel vor.

Foto: Jörg WägliBetreffend Scharfzüngigkeit standen ihnen die Hexen der Alten Garde in nichts nach. «Mer Häxe witer» hiess es an ihrem Fasnachtswagen, von welchem «Alte Garde»-Hexen nicht nur giftgrüne Getränke an die Zuschauenden sondern auch «gift-grüne Sprüche» an die verschiedensten Adressaten, auch ausserhalb des Dorfes, verteilten. Seit 45 Jahren ist die Alte Garde mittlerweile ohne Unterbruch mit ihrer «Tschuttibank» (Schnitzelbank) an der Chaischter Strossefasnacht präsent. Und die Hexen schlossen nicht ganz aus, dass das 45. auh das letzte Mal sein könnte, zeigten sich insgeheim aber hoffnungsfroh, diese Tradition auch 2024 fortführen zu können – eine Hoffnung, die nicht nur Narrenvater Marco Zaugg sondern alle Anwesenden teilten, denn mit ihren träfen Sprüchen hat die Alte Garde in den vergangenen Jahrzehnten so manchen Volltreffer gelandet.

Foto: Jörg WägliNeben dem Köhlerfest war der Bau des neuen Reservoirs bzw. die Vielzahl an Wasserleitungsbrüchen in Zuge der Reservoir-Inbetriebnahme ein unvergessliches Kaister Ereignis 2022. Dieses griff in ihrer Darbieutng die Musikgesellschaft Kaisten auf unter dem Titel «Wasserohrbruch vorwärts Marsch». Musikalisch eingeheizt wurde den Chaischter Narren aber nicht nur von der MGlern sondern auch von den Prototypen, welche als Guggenmusik in diesem Fasnachtsjahr im «Wilden Westen» unterwegs sind.

Foto: Jörg WägliUnd wer während der rund zwei Stunden dauernden Strossefasnacht Hunger und Durst bekam, wurde von der Festwirtschaft bestens versorgt – unter anderem im Angebot natürlich die herrliche «Köhlerwurst». So dass um 17 Uhr dann von allen frisch gestärkt die Monschter-Tschättermusig durch das Narrendorf in Angriff genommen werden konnte.

 

Viele weitere Impressionen der Original Chaischter Strossefasnacht 2023 in unserer Fotogalerie

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