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Grosser Aufmarsch an der Bannwanderung in Kaisten. Foto: Hugo Imhof
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Naturschutz, Altholzinseln, Rehkitzrettung, Feuerbraten – 29. Bannwanderung des Verschönerungsvereins Kaisten

(hi) Der Präsident des Verschönerungsvereins Kaisten, André Bisig, konnte knapp 90 Personen, darunter auch viele neue Gesichter, beim Schulhaus Kaisten zur diesjährigen Bannwanderung begrüssen. Das Wetter präsentierte sich von seiner besten Seite, sodass eine schöne Wanderung durch den Bann von Kaisten zu erwarten war.

Die Route führte vom Schulhaus Kaisten in den Hardwald. Vorbei an der FC-Hütte ging’s zur «Junkersmatt». Dort referierte Jürg Winter, der Präsident des Naturschutzvereins Kaisten, über die Pflanzen und Tiere in diesem Biotop. Er machte auch Werbung für seinen Verein, welcher im Laufe des Jahres viele Einsätze in der Natur durchführt. Der Verschönerungsverein und der Naturschutzverein ergänzen sich gut bei ihren Arbeiten. Weiter wanderte man durch den Wald zur Jagdhütte Hardwald. Die Jagdgesellschaft, unter der Leitung von Hanspeter Gerber, präsentierte dort die neuen Drohnen, welche bei der Rehkitzrettung in Kaisten eingesetzt werden. Nach den Erklärungen von André Bisig und Hanspeter Gerber wurden die Drohnen in die Luft pilotiert und die Teilnehmenden konnten auf den Displays gestochen scharfe Bilder bestaunen. Es war eine gelungene Vorstellung der Kaister Rehkitzrettung, die von den Anwesenden sehr geschätzt wurde. Gleichzeitig durfte man den vom Verschönerungsverein bereitgestellten Apéro geniessen. Frisch gestärkt ging’s weiter zur «Ankenmatt». Von Altförster Ernst Furler erfuhren die Teilnehmer/innen etwas über die dortige «Altholzinsel». Ernst referierte wie gewohnt über den Wald, der ihm sehr am Herzen liegt. Auch kritische Worte über den Rückbau des in der Nähe gelegenen «Häxehüsli» fehlten nicht. Zurück ging es Richtung Kaisten zum Schulhaus. Beim Röstofen präsentierte Hugo Imhof seine gewohnten Verse. Diesmal berichtete er in gereimten Worten über die Arbeit des Verschönerungsvereins.

Nach vielen guten Gesprächen trafen die Wanderer mit Hunger und Durst beim Schulhaus ein. Man erinnerte sich an den Abmarsch, wo das Ster Holz lichterloh gebrannt hatte. Nun war da ein Haufen Glut, in welchem die Braten in der Alufolie schmorten. Nachdem man sich mit Getränken eingedeckt hatte, wurden diese aus der Glut geholt und der Ansturm ans Buffet konnte beginnen. Scheinbar hat es allen geschmeckt, denn es blieb nicht viel übrig.

Nach dem Essen bedankte sich Andre Bisig bei den Referenten für die fachkundigen Ausführungen mit einem kleinen Präsent. Mit grossem Applaus wurde der Einsatz der vielen Helfer und Helferinnen verdankt. Auch die grosszügigen Spenden der Gäste und der Dorfbevölkerung wurden erwähnt. Es blieb noch das Aufräumen und Zurückblicken auf einen sehr erfolgreichen Tag.

Bild: Grosser Aufmarsch an der Bannwanderung in Kaisten. Foto: Hugo Imhof