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«Die Zukunft der Schule ist auch die Zukunft der Gemeinde» – Offener Brief von Die Mitte an den Gemeinderat Kaisten

«Die Zukunft der Schule ist auch die Zukunft der Gemeinde.» – Unter diesem Titel wendet sich die «Die Mitte»-Ortspartei Kaisten in einem offenen Brief an den Gemeinderat.

Nachfolgend der Wortlaut des offenen Briefes:
«Die Gemeinde Kaisten kann sich heute (noch) über ein ideal gelegenes und zentrales Schulzentrum ‹Wuermatt› mit Kindergarten, Mehrzweckhalle, Dreifach-Sporthalle, Spielplatz und Spielwiese erfreuen. Ergänzend kommt hinzu, dass die Liegenschaften ‹Schulstrasse 8 und 10› (im beiliegenden Plan braun und grün markiert) im Eigentum der Gemeinde liegen. Also alles bestens? Nein, aus unserer Sicht ist dies leider nicht so. Dazu folgende Argumente und Ausführungen:
– Die Bautätigkeit in der Gemeinde war in den vergangenen Jahren enorm. Mit den neu bewilligten Reihen- und Mehrfamilienhäusern wird Kaisten in den nächsten Jahren nochmals um mehrere hundert Einwohner wachsen.
– Ungeachtet dieses Bevölkerungswachstums plant der Gemeinderat seit mehreren Jahren die Überbauung der beiden Liegenschaften ‹Schulstrasse 8 und 10› mit Wohnraum (Renditeobjekte)!
– Seit mehreren Jahren ist die ‹Schulreform› mit Regionalisierung und Harmonisierung abgeschlossen. Die Rahmenbedingungen seitens Schule sind heute also klar.
Diese blinden und einseitigen Wachstums- und Rendite-Überlegungen und -Entscheide sind völlig unverständlich. Seit mehreren Jahren ist klar absehbar, dass es bei der Schule, beim Kindergarten, und damit auch bei den Tagesstrukturen, grosse Herausforderungen in Form von Raum- und Flächenbedarf gibt. Im Interesse einer intakten und lebenswerten Gemeinde stellt Die Mitte folgenden dringlichen Antrag an den Gemeinderat:
Die Ortspartei Die Mitte fordert den Gemeinderat mit Nachdruck auf, die Wohnraumplanung an der Schulstrasse zu sistieren, bis der Raum- und Flächenbedarf für die Schule, den Kindergarten und die Tagesstrukturen für die kommenden rund 15 Jahre ganzheitlich geprüft und bekannt ist. Das erforderliche Land an der Schulstrasse ist dafür sicherzustellen.»