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Kaiseraugst: Gemeinsam Kochen

Kaiseraugst: Gemeinsam Kochen

(cvo) KaiseraugstPlus, DIE Nachbarschaftshilfe, organisierte in den Räumlichkeiten des Jugendhauses ein gemeinsames Kochen.

Der Frühling lockt zu neuen Aktivitäten, warum nicht gemeinsam kochen und essen, in geselliger Runde? Cordula Vogler, Präsidentin von KaiseraugstPlus, plante für das erste Treffen eine Gemüse- und Fleischlasagne, einen Salat als Vorspeise und zum Dessert eine saisonale Süssspeise mit Rhabarber und Erdbeeren. Die Teilnehmerzahl von zwei mutigen und motivierten Frauen war sehr bescheiden. Nichtsdestotrotz starten die Köchinnen und die Aufgaben wurden verteilt. Das Gemüse musste gerüstet und geschnitten werden. Es wurde diskutiert und abgewogen, angebraten und gerührt, gewürzt und probiert. Dazwischen wurde gefragt: «Sind wir im Zeitplan?» oder «Wie lange muss die Lasagne in den Ofen?» Damit das lange Stehen am Herd kein Problem war, wurden viele Arbeiten im Sitzen ausgeführt. Das kleine Team arbeitete Hand in Hand und schon bald duftete es verführerisch im Jugendhaus. Eine Teilnehmerin hatte im Vorfeld darauf hingewiesen, dass sie an einer Laktoseintoleranz leide. Dies wurde beim Planen und Einkaufen berücksichtig und stellte kein Hindernis dar. Der Tisch konnte gedeckt werden, frische Blumen standen als Deko bereit und schon hiess es: «zu Tisch». Zuerst wurde der Salat gereicht und danach kam die dampfende Lasagne aus dem Ofen: eine Augenweide und der Geschmack war vorzüglich. «So eine frische, selbst zubereitete Lasagne gab es noch nie, einfach lecker», fand eine der Teilnehmerinnen. Das Team durfte mit ihrem Einsatz am Herd mehr als zufrieden sein. Zum Kaffee wurde das erfrischende Dessert serviert und genussvoll ausgelöffelt. Die drei Teilnehmerinnen waren sich einig, der Anlass war gemütlich, nur sollten beim nächsten Mal ein paar Köchinnen oder Köche mehr am Herd stehen, denn das Sprichwort «zu viele Köche verderben den Brei» möchten sie so nicht gelten lassen.

Foto: zVg