(eing.) Seit seiner Gründung im Jahr 1999 ist das Orchester Capriccio bestrebt, bekannte barocke Meisterwerke und unerhörte Trouvaillen auf erfrischende Weise erlebbar zu machen. So auch am 22. Oktober in der Kirche in Herznach mit dem Programm «Capriccio stravagante».
Im Fokus der barocken Kunst steht die Gestaltung von Kontrasten, zum Beispiel durch die wirkungsvolle Kombination verschiedener Klänge in der Musik. Als Meister dieser Klangkunst war der Venezianer Giovanni Gabrieli die wichtigste internationale Referenz für die frühbarocke Instrumentalmusik. Die Faszination des Zeitalters für klangliche Differenzierungen demonstrieren auch experimentelle Werke wie Farinas «Capriccio stravagante». Ausserdem erklingen Werke von Johann Hermann Schein, Samuel Scheidt und William Brade. Der Anlass beginnt mit einer kurzen Einführung durch die Kantonale Denkmalpflege in die Besonderheiten des Kirchenraumes.
Das Konzert findet am Sonntag, 22. Oktober, um 17 Uhr in der Kirche St. Nikolaus, Herznach, statt. Tickets: www.capriccio-barock, Telefon 061 813 34 13, Tageskasse ab 16.30 Uhr.