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Welche Folgen hat der Hausarztmangel für die Spitäler? Foto: zVg

Hausarztmangel und die Folgen für die Spitäler: Podiumsdiskussion des AKF in Gipf-Oberfrick

(eing.) Am Dienstag, 30. April, treffen sich ein Spitaldirektor, ein Hausarzt und eine Gesundheitspolitikerin zum Podium des Aargauischen Katholischen Frauenbundes AKF. Das Thema ist der zunehmende Mangel an Hausärzten und die dadurch entstehende Problematik, dass zahlreiche Menschen die Notfallabteilungen von Spitälern bevölkern.

Dass das Gesundheitswesen krankt, wissen wir seit Jahren. «Doch seit der Corona-Pandemie hat sich die Situation im Aargau verschärft.» Das sagt Dominik Weber, Allgemeinmediziner im Ärztezentrum in Buchs AG. Viele Menschen sind beispielsweise im Hausarztmodell versichert, finden aber im Krankheitsfall keinen freien Arzt oder keine freie Ärztin mehr. Am Ende landen sie im Notfall eines Spitals.
Anton Schmid, ehemaliger CEO des Kantonsspitals Aarau, sieht eine weitere Problematik in der Tatsache, dass einerseits die Gesundheitskosten steigen und Patienten die beste Behandlung haben möchten, das kostet. Dazu kommt erschwerend dazu, dass sich viele junge Mitarbeitende sich mehr die Nächte um die Ohren schlagen möchten.
Welche realistischen Lösungen gäbe es und warum macht die Politik nicht vorwärts? Können wir von anderen Kantonen lernen? Mitte-Grossrätin Edith Saner komplettiert die Runde. Sie ist Präsidentin des Gesundheitsverbandes Aargau. Am Ende der Veranstaltung können Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen an die Podiumsrunde stellen.
Informationen zum Podium: Dienstag, 30. April, 18 bis 19.30 Uhr, inkl. Apéro. Ort: Pfarreisaal, kath. Kirche, Gipf-Oberfrick. Foto: zVg