(rs) Die Fricktaler Lourdespilgerfamilie traf sich am Sonntag, 25. Januar, zu ihrer ordentlichen Generalversammlung in Gipf-Oberfrick.
Am Anfang stand die gemeinsame Feier der heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Wendelin. Als Zelebranten wirkten Präses Pfarrer Fabian Schneider und Pfarrer Leo Stocker mit. Im Andenken an jedes der elf verstorbenen Mitglieder im vergangenen Jahr wurde eine Kerze angezündet. Als geistige Einstimmung auf die Lourdeswallfahrt 2026 erklang zum Auszug das bekannte Lied «Die Glocken verkünden».
Nächste interdiözesane Wallfahrt nach Lourdes im April
Zur Lourdeswallfahrt, welche am 24. April beginnen wird, hat sich schon eine stattliche Anzahl der anwesenden Mitglieder aus dem Fricktal angemeldet. Mit vier Flugzeugen, zwei Tagcars und einem Nachtcar besteht wieder ein vielseitiges Reiseangebot. Zur Freude des Vorstandes konnten zehn Neumitglieder in den Verein aufgenommen werden, ein Verdienst der aktiven Ortsvertreterinnen und Ortsvertreter.
Wahlen
Gemäss Statuten standen die Gesamterneuerungswahlen von Vorstand und Revisoren an. Monika Broquet (Präsidentin), Ignaz Schlienger (Vizepräsident) und Mathias Schreiber (Kassier) wurden mit grossem Applaus einstimmig wiedergewählt. Ebenso die Rechnungsrevisoren Edith Schlienger und Urban Schraner. Mit herzlichen Worten und einem grossen Geschenkkorb wurde die Aktuarin Renate Schmid verabschiedet. Sie tritt nach 32 Jahren Tätigkeit im Vorstand des Lourdespilgervereins zurück. Eine Lücke im Vorstand konnte glücklicherweise mit Dorothea Schlienger aus Hellikon gefüllt werden. Sinan Gerwig aus Berikon wird dieses Jahr Vorstandsluft schnuppern. Unter «Verschiedenem» durfte Jubilar Ignaz Schlienger für 15 Jahre Tätigkeit als Vizepräsident geehrt werden.
Maiandacht und Sommerreise
Die traditionelle Maiandacht findet am Sonntag, 31. Mai, in der Lourdesgrotte Wegenstetten statt. Auch das Ziel der diesjährigen eintägigen Sommerreise ist schon bekannt: Ein Besuch bei Präses Pfarrer Fabian Schneider in der Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit in Donaueschingen und der Marienwallfahrtskapelle Schenkenberg. Der Samstag, 27. Juni, steht bereits als Pilgertag fest.
Nach der Pause erzählte Gastreferentin Anna Weber über die Gemeinschaft vom Säkularinstitut «Servi della Sofferenza – Diener des Leidens». Sie legte vor zehn Jahren in dieser von Pater Pio aufgetragenen Gemeinschaft ihre ersten Gelübde ab und versprach Gehorsam, Ehelosigkeit und Armut wie in einem Kloster. Im Säkularinstitut weiht man sich Christus, aber man lebt nicht wie in einem Kloster, sondern mitten in der Welt als Sauerteig in der Gesellschaft und im Berufsleben. Anna Weber arbeitet als Primarlehrerin an einer öffentlichen Schule. Wichtig in der Gemeinschaft «Diener des Leidens» ist das Rosenkranzgebet, die tägliche heilige Messe und ein regelmässiger Empfang des Beichtsakramentes. Die «Diener des Leidens» versuchen, die schöne Botschaft zu leben, die Leiden im Alltag mit den Leiden Jesu zu vereinen, so dass sie wertvoll werden und mithelfen an der Erlösung aller Menschen. Die Gemeinschaft «Diener der Armen» passt auch gut zum Lourdespilgerverein, da Lourdes der Ort ist, der vielen leidenden Menschen wieder Hoffnung gibt. Bei einem feinen Zobig, Kaffee und Kuchen fand die Generalversammlung 2026 einen gemütlichen Ausklang.