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30 Jugendliche aus Frick, Gipf-Oberfrick und Oeschgen wurden gefirmt. Foto: Patrick Schwarb
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Firmung in Gipf-Oberfrick: Glaube braucht Pflege und Wachsamkeit

(tm) 30 Jugendliche aus Frick, Gipf-Oberfrick und Oeschgen empfingen am Sonntag in der katholischen Kirche Gipf-Oberfrick das Sakrament der Firmung. Abt Christian Meyer aus Engelberg spendete ihnen die Firmung und ermutigte sie, ihren Glauben auch über diesen Festtag hinaus lebendig zu halten.

Ein Jahr lang hatten sich die 30 Firmandinnen und Firmanden unter der Verantwortung von Ulrich Feger auf diesen Tag vorbereitet. Dabei beschäftigten sie sich mit Fragen des Lebens und des Glaubens, mit Gemeinschaft und Nächstenliebe und damit, wo Gott im eigenen Leben erfahrbar werden kann.

Diese Auseinandersetzung fand auch im Firmgottesdienst ihren Ausdruck. Aus ihren persönlichen Glaubensbekenntnissen hatten die Jugendlichen ein gemeinsames Credo formuliert. Darin bekannten sie ihren Glauben an Gott als «Quelle des Lebens und der Liebe» und an Gottes Geist als eine Kraft, die Menschen verbindet, Hoffnung weckt und Mut zum Neuanfang schenkt. Am Ende brachten sie es auf vier kurze Aussagen: «Ich glaube an die Liebe. Ich glaube an die Nächstenliebe. Ich glaube an die Gemeinschaft. Ich glaube an die Hoffnung.»

Genügend Öl für die Lampe

Passend dazu griff Abt Christian in seiner Predigt das Evangelium von den klugen und törichten Jungfrauen auf. Während die einen genügend Öl für ihre Lampen mitgenommen hatten, standen die anderen irgendwann ohne Vorrat da. Dieses Bild übertrug Abt Christian auf den Glauben: Auch er braucht Wachsamkeit und Pflege. Es genügt nicht, sich einmal einen Glaubensvorrat anzulegen. Wer den Glauben über lange Zeit unbeachtet lässt, muss vielleicht gerade dann, wenn er Halt und Orientierung braucht, vieles erst wieder neu beleben.

Diesen Gedanken nahmen die Firmandinnen und Firmanden auch als Erinnerung mit nach Hause. Sie erhielten eine kleine «Schatzkiste», in der sie künftig die Schätze sammeln können, die ihnen auf ihrem Lebensweg begegnen. Darin befand sich unter anderem ein kleines gläsernes Öllämpchen – in Anlehnung an das Evangelium und als Zeichen dafür, den eigenen Glaubensvorrat immer wieder neu zu füllen.

Im Zentrum der Feier stand die Firmung selbst. Begleitet von ihren Patinnen und Paten traten die Jugendlichen einzeln vor Abt Christian. Mit Chrisam zeichnete er ihnen das Kreuz auf die Stirn und sprach ihnen die Gabe des Heiligen Geistes zu. Den 30 Neugefirmten bleibt zu wünschen, dass sich ihre Schatzkisten im Laufe ihres Lebens mit vielen wertvollen Erfahrungen füllen – und dass dabei auch das Öl ihrer Glaubenslampen nie ausgeht. Den 30 Neugefirmten bleibt zu wünschen, dass sich ihre Schatzkisten im Laufe ihres Lebens mit vielen wertvollen Erfahrungen füllen – und dass dabei auch das Öl ihrer Glaubenslampen nie ausgeht.

Musikalisch gestalteten die Friday Night Singers aus Gipf-Oberfrick unter der Leitung von Christine Pellegrini den festlichen Gottesdienst. Anschliessend lud der Pfarreirat die Festgemeinde zum Apéro ein, der von der Musikgesellschaft Gipf-Oberfrick musikalisch begleitet wurde.

Bild: 30 Jugendliche aus Frick, Gipf-Oberfrick und Oeschgen wurden gefirmt. Foto: Patrick Schwarb