(sf) Mit «Love is in the hair» zur Einstimmung in diese Etappe beim Gastgeber Coiffure Meng mit einem üppigem Apéro ging es anschliessend nach einem Ortswechsel in der katholischen Kirche weiter mit einer musikalischen Überraschung.
Zum Auftakt ertönte das Alphorn in sanftem Klang, gespielt von Lisa Stoll und ergänzendem wunderschönen klaren Gesang von Fabienne Romer. Die zwei sympathischen jungen Frauen eroberten mit ihrer Präsenz auf der Bühne, dem liebevollen Umgang mit den Instrumenten und dem breiten Spektrum der Musikstücke das begeisterte Publikum in der gut gefüllten Kirche.
Nicht zum ersten Mal waren sie gemeinsam als Duo zu sehen, sondern schon seit vier Jahren treten sie gesamtschweizerisch neben ihren eigenen Projekten auf. In Sonntagstrachten aus ihrer jeweiligen Heimat Schaffhausen und Kaltbrunn (SG) sind sie ein Glanzstück in der schweizerischen Musiklandschaft. Unter anderem mit speziell für sie geschriebene Kompositionen werden nicht nur sie zu musikalischen Schwestern, sondern auch ihre Instrumente, das Alphorn und die Orgel.
In dieser Synthese beeindruckten sie mit leisen Klängen, verspielten Passagen, Mix aus historischen, traditionellen Stücken vereint mit moderner Musik sowie mit rassigen Polkarhythmen. Ein frischer Glückswind wehte durch die Gemäuer der Kirche und entstaubte die Traditionen, so dass der Glanz der volkstümlichen Musik wieder zum Vorschein kam. Lisa und Fabienne erzählten ihre Geschichte über ihre gemeinsame musikalische Entwicklung sowie das Entstehen der einzelnen Musikstücke. Schweizer Komponisten trauen ihnen musikalische Experimente zu und so wurde unter anderem das Stück «Bla Bla» exklusiv für sie geschrieben und fasste das Programm in seiner Vielfältigkeit zusammen. Sie nahmen die Zuhörenden mit auf eine Reise durch die Schweiz und durch die Zeit und wurden am Ende mit Standing Ovations belohnt.