(hst) Die «5. Frick Classics» mit zwei Konzerten an Pfingsten bei der Reformierten Kirche Frick dürfen als einschlägiger Erfolg in die Geschichte der veranstaltenden Kulturkommission Frick eingehen.
Grandios, wie das erste Konzert am Pfingstsamstagabend mit dem Aarauer Musikerpaar – dem Pianisten Joseph-Maurice Weder und der Violinistin Heidi Schmid – eröffnet wurde. Weltklasse, wie das Duo in seinen Sonaten-Interpretationen das zahlreiche Publikum (auffallend viele Jugendliche, Musik- und Klassikbegeisterte der Region sowie Angereiste) in den Bann grosser Emotionen der Musik von Mozart, Brahms und Franck zog.
Offensichtlich durfte der Rheinfelder Blockflötenvirtuose Isaac Makhdoomi im zweiten Konzert von «Frick Classics» am Pfingstsonntagnachmittag die gute Energie vom Vorabendkonzert unmittelbar aufnehmen. Am Cembalo und Klavier wurde er von dem Cembalisten Zuguang Xiao begleitet. Offensichtlich war, dass Isaacs zahlreiche Fricktaler Fans sowie Musik- und angereiste Blockflöten-Liebhaber einzig den Blockflötenvirtuosen Isaac Makhdoomi erleben wollten. Und dieser überzeugte bereits im ersten barocken Konzertteil mit seiner grossen Liebe und Kunst für seine Blockflöte, und dies bei angenehmer Temperatur in der Reformierten Kirche Frick.
Der Umzug von der Kirche in den Kirchgemeindesaal mit Konzertflügel – dass ein Konzert in zwei Räumen gegeben wurde, war ein Novum – war auflockernd und kam gut an. Isaac Makhdoomi erfreute sein Publikum mit seiner Blockflöte in Griegs «Anitras Tanz» und Montis Csárdás. Als Abschluss und Höhepunkt brachte Isaac Makhdoomi seine 2015 begonnene Komposition «Mosaik» für 8 Blockflötengrössen zur Aufführung – ein abwechslungsreiches ganzheitliches Erlebnis für den Musiker Isaac Makhdoomi und sein begeistertes Publikum.