Ein Produkt der  
Die grösste Wochenzeitung im Fricktal
fricktal info
Verlag: 
Mobus AG, 4332 Stein
  Inserate: 
Texte:
inserat@fricktal.info
redaktion@fricktal.info
Fricktalwetter
Mäßig bewölkt
7.6 °C Luftfeuchtigkeit: 66%

Sonntag
6.7 °C | 16.4 °C

Montag
4.4 °C | 16.7 °C

Interessierter Blick in eine Nadelbandwebmaschine. Foto: zVg

Webmaschinen aus vier Jahrhunderten: Erfolgreicher Museumstag im Jakob Müller Museum Frick

(rh) Am vergangenen Sonntag beteiligte sich nebst vielen anderen Aargauer Museen auch das Jakob Müller Museum in Frick am Internationalen Museumstag. Rund 80 interessierte Personen nahmen im Laufe des Tages an den Führungen durchs Museum teil und liessen sich von dessen kundigem Fachpersonal die unterschiedlichsten Webmaschinen aus rund vier Jahrhunderten demonstrieren und erklären.

Die technische Entwicklung von dem viel handwerkliches und motorisches Geschick abverlangenden Posamenterstuhl aus dem 17. Jahrhundert über die manuell angetriebene Bändelmühle aus dem 19. Jahrhundert bis zur neuesten Hochleistungs-Bandwebmaschine aus dem Hause Müller beeindruckte die rund 80 Besucher, und die Museumsführer bemühten sich, die vielen Fragen aus dem Publikum verständlich zu beantworten.

Präsentation der Seidenbilder-Sammlung. Foto: zVg Zum ersten Mal wurde am Museumstag auch eine umfangreiche und weltweit wohl einmalige Seidenbildersammlung gezeigt. Die Besucher bewunderten die extrem fein gewebten Bilder und erhielten einen guten Eindruck von dem aufwändigen Prozess, der nötig war, um solche Bilder auf einer grossen Jacquard-Webmaschine herstellen zu können.
Nicht zuletzt erfuhren die Gäste auch viel Wissenswertes über die frühere wirtschaftliche Bedeutung der Bandweberei in der Nordwestschweiz im Allgemeinen und über die Geschichte der Firma Jakob Müller Frick im Besonderen.
Wer die Möglichkeit verpasst hat, am Internationalen Museumstag das Jakob Müller Museum zu besuchen, kann gerne über die Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. einen Termin für einen Besuch vereinbaren. In der Regel werden Führungen für Gruppen ab ca. 6 bis 10 Personen angeboten.

Bilder:
1. Bild: Interessierter Blick in eine Nadelbandwebmaschine.
2. Bild: Präsentation der Seidenbilder-Sammlung.
Fotos: zVg