(jw) Die Tage werden immer noch kürzer. Die «Sichtbarkeit im Strassenverkehr» ist vor allem in den dunklen Morgen- und Abendstunden aktuelles Thema. Am Dienstagabend suchten Wm Sebastian Schmid und Pol Jennifer Schmid von der Polizei Oberes Fricktal vor dem Coop in Frick den Kontakt zur Bevölkerung mit dabei «give aways», welche mithelfen, die «Sichtbarkeit im Strassenverkehr» zu verbessern.
Sehen und gesehen werden sind Grundvoraussetzungen für die Sicherheit im Strassenverkehr. Doch gerade Fussgänger, vor allem wenn sie dunkel gekleidet sind, überschätzen oftmals ihre «Sicherbarkeit» für andere Verkehrsteilnehmer. Aber auch Trottinett- und Velofahrende sind aufgrund ihrer schmalen Silhouetten vielfach spät erkennbar. Doch: «Gesehen werden bedeutet nicht nur Sicherheit für sich selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer», weiss Wm Sebastian Schmid von der Regionalpolizei. Zusammen mit Polizeikollegin Jennifer Schmid widmete er sich dieses Jahr bereits zum zweiten Mal an einer Standaktion dem Thema «Sichtbarkeit im Strassenverkehr».
Nach einer ersten Aktion am Bahnhof Frick waren sie dieses Mal mit ihrem Stand vor dem Haupteingang des Coop in Frick präsent. Ab 16.30 Uhr suchten sie gestern den Kontakt zu Passanten, standen für Fragen rund um die Sichtbarkeit zur Verfügung und verteilten passende «give aways». Dies waren von der Beratungsstelle für Unfallverhütung BfU zur Verfügung gestellte «Reflektoren aller Art», sind diese doch nebst heller Kleidung der beste Garant für eine verbesserte Sichtbarkeit im Strassenverkehr.
Ob reflektierende Rucksäcke, Arm- und Fussbänder, Schnürsenkel oder zusätzliche Reflektoren für dunkle Kleidungstücke, die nicht nur leicht anzubringen sind, sondern sich bei guten Lichtverhältnissen auch sehr dezent präsentieren, sie alle helfen mit, dass man bei Dunkelheit und schlechter Sicht aus drei- bis fünffach grösserer Entfernung wahrgenommen wird und damit sicherer unterwegs ist. Dies getreu dem Motto der Polizei Oberes Fricktal: «Sicherheit für unsere Region».