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Wichtige Verlagsmitteilung

 

Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

Prävention durch Begegnung: Drogenaufklärung an der Oberstufe Frick

(eing.) In den letzten Wochen haben alle dritten Klassen der Oberstufe Frick das Thema Sucht und Drogen behandelt.

Zuerst beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler unter dem naturwissenschaftlichen Aspekt mit Rauschmitteln. Um das Thema fächerübergreifend zu vermitteln, wurden aber auch ethische und gesellschaftliche Aspekte diskutiert und eine Dokumentation über die Drogenkarriere des Rappers Haftbefehl geschaut.

Authentische Einblicke: Ein ehemaliger Süchtiger berichtet

Als Abschluss kam Thomas Heller vom Verein «Prävention Hautnah» in alle Klassen. In einer 90-minütigen Doppelstunde schilderte er offen und schonungslos seine Biografie als ehemaliger Heroinabhängiger. Geduldig und informativ ging er auf die zahlreichen und konkreten Fragen der Lernenden ein, die diese zu Nikotin, Alkohol, Cannabis oder anderen Substanzen hatten.

Heute ist der gebürtige Thuner über 38 Jahre drogenfrei und kann deshalb aus einer objektiven Perspektive auf seine Vergangenheit zurückschauen. Dennoch machte er den Jugendlichen auch eindringlich klar, dass eine Drogensucht nie wirklich vorbei sei, wenn man einmal damit angefangen habe. Bei vielen Süchtigen kann es nach Jahren noch zu Rückfällen kommen, zum Beispiel bei Schwierigkeiten, oder wenn ihnen etwas angeboten wird.

Nachhaltiger Eindruck bei den Lernenden

Die Rückmeldungen der Jugendlichen fielen durchweg positiv aus: Viele empfanden seine Schilderungen als «spannend und authentisch». Besonders schätzten sie, dass er ohne moralischen Zeigefinger, aber mit klarem Realitätsbezug sprach. Und einige erkannten auch Parallelen zum eigenen Leben, als Heller erzählte, dass sein Drogenkonsum einst mit jugendlicher Neugier begonnen habe. Durch die Zusammenarbeit mit Thomas Heller und seinem Verein setzt die Schule Frick gerade deshalb nicht auf nur kurzfristig wirksame Prävention mit Schockbildern, sondern auf die langfristig wirksamere innere Beschäftigung der Jugendlichen mit dem Thema.